Jennifer Lopez klagt gegen ihren Ex-Mann, der private Videos aus ihren gemeinsamen Flitterwochen veröffentlichen wollte

Jennifer Lopez: Vorerst bleiben die Sex-Videos geheim…

06.11.2009 > 00:00

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Die Sex-Videos von Jennifer Lopez bleiben geheim. Vor Gericht hat sich die Sängerin gegen ihren ersten Ehemann Ojani Noa durchgesetzt. Vorerst jedenfalls...

Von Februar 1997 bis Januar 1998 war Jennifer Lopez in erster Ehe mit dem Kellner Ojani Noa verheiratet. Das ist nicht lang, aber doch lang genug, um das eine oder andere private Video abzudrehen. Und damit lauter Videos, aus denen sich in der Rolle des Verflossenens prima Profit schlagen lässt theoretisch jedenfalls!

Wie Tmz.com berichtet, hat J.Lo gerichtlich gegen den Ex durchgesetzt, dass er seine Pläne, privates Filmmaterial des Paars zu verscherbeln, auf Eis legen muss um im Fall eines Urteilsspruch womöglich rund 6,7 Millionen Euro Schadensersatz zahlen muss! Was soviel Geld rechtfertigt? Aus Gerichtsdokumenten geht hervor, dass Ojani offenbar diverse sexy Clips veröffentlichen wollte, die während seiner Flitterwochen mit der Sängerin entstanden waren und Jennifer Lopez so zeigen, wie sie ihrer Meinung nach niemand sehen sollte: "ohne Kleidung, bei sexuellen Handlungen, besonders in einem Hotelzimmer während ihres Honeysmoons".

Sein Plan, sein kurzes Leben als "Mr. Lopez" zu Geld zu machen, ist zumindest für 24 Stunden gescheitert. So lange wollte ein Gericht in Los Angeles den Rechtsvertretern der Streitparteien Zeit einräumen und setzte eine neue Anhörung für den 10. November an, bei der J.Los Anwälte die Veröffentlichungs-Sperre der Sex-Clips dauerhaft durchsetzen wollen. Ihrer Meinung nach verletzt Ojanis Vorhaben nämlich ein Ehe-Abkommen mit der Sängerin, bei dem beide unterschrieben haben, Stillschweigen über ihre Privatsphäre zu wahren.

Ihre Chancen in dem Prozess? Blendend! 2007 hatte der Ex schon einmal versucht, ein Enthüllungsbuch auf den Markt zu bringen. Daraufhin wurde er von Jenny auf rund 360.000 Euro verklagt und musste seine Ehe-Geheimnisse für sich behalten...

Update vom 11. November 2009: Es kam, wie es kommen musste. Am Dienstag, den 10. November entschied ein Richter, dass Ojani Noa auch weiterhin kein Recht dazu habe, Interessenten die privaten Aufnahmen zum Kauf anzubieten. Seiner Meinung nach ein Unding! "Sie ruiniert mein Leben", jammerte der Ex nach dem Urteilsspruch. "Sie mischt sich ständig ein und lässt es einfach nicht zu, dass ich mein eigenes Leben lebe. Das ist nicht fair." Letztendlich habe er nur vorgehabt, ein Filmprojekt über sein Leben umzusetzen. Angeblich der einzige Grund, warum er die schlüpfrigen Aufnahmen einigen Interessenten vorgeführt hatte.

Ein Ende des Rechtsstreits ist damit allerdings noch nicht in Sicht: Da Ojani Berufung gegen den Gerichtsbeschluss eingelegt hat, soll die Verhandlung am 1. Dezember fortgesetzt werden.

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