Jenny Elvers-Elbertzhagen: "Betäuben von Schmerz"

Jenny Elvers-Elbertzhagen: "Betäuben von Schmerz"

30.01.2013 > 00:00

Jenny Elvers-Elbertzhagen öffnet sich im Interview mit der "Gala" über ihren Aufenthalt in der Reha-Klinik - eine chronische Schlaflosigkeit führte zum Substanzmissbrauch. Die Schauspielerin, die sich nach einem Aufenthalt in einer Reha-Klinik in Bayern mittlerweile auf dem Weg zur Besserung befindet, sprach im Interview mit der "Gala" über ihre Sucht und wie es dazu kam. "Es gibt die Zeit des schleichenden Alkoholmissbrauches und das absolute Betäuben-Wollen. Das Betäuben von Schmerz. Das habe ich in der Therapie gelernt", erklärt Elvers-Elbertzhagen und verrät auch, wie es dazu kam: "Seit drei oder vier Jahren kann ich nicht mehr schlafen. Ich nehme jeden Tag Schlaftabletten. Auch jetzt noch", gesteht die 41-Jährige und verrät weiter, dass diese Schlaflosigkeit oftmals nur mit Tabletten und Alkohol bekämpft werden konnte. "Die Schlaflosigkeit ist ein Lebensbegleiter von mir. Die Nacht ist mein Feind, schon immer gewesen", erinnert sich Elvers-Ebertzhagen. "Dieses Nicht-schlafen-Können hat mich dazu gebracht, nachts ein Glas Rotwein zu trinken. Dann ein zweites Glas, drittes Glas, eine Flasche. (...) Um dann fit in den Tag zu kommen, habe ich morgens ein Glas Prosecco getrunken, an guten Tagen Champagner", berichtet die Aktrice. "Das ist ein Kreislauf, der sich immer schneller dreht." Mittlerweile befindet sich Elvers-Elbertzhagen in der Intervalltherapie, die ein freiwilliges Besuchen der Klinik zu Therapiestunden vorsieht. Die Angst vor dem Rückfall ist jedoch immer noch da: "Ich möchte auch mir etwas beweisen und kann es mit mir nicht vereinbaren, dass ich mich dem wieder hingebe. Eigentlich kann ich es doch kontrollieren. Um es auf den Punkt zu bringen: Vor einem Rückfall habe ich Angst." © WENN

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