Jimmy Savile soll Leichen geschädet haben

Jimmy Savile: Der BBC-Moderator soll Leichen geschändet haben!

27.06.2014 > 00:00

© GettyImages

Diese Vorwürfe klingen, als wären sie einem Horrorfilm entnommen: Der britische Moderator Jimmy Savile († 84) soll im Laufe seines Lebens mehr als 30 Menschen vergewaltigt und sogar Leichen geschändet haben. Die Ermittler gehen von insgesamt mehr als 500 Opfern aus!

Die Details sind schockierend: Unter dem Vorwand von wohltätigen Zwecken verschaffte sich der BBC-Star Zutritt zu Krankenhäusern, Hospizen und Leichenschauhäusern. Dort soll er sich an seinen wehrlosen Opfern vergangen haben.

Dabei unterschied Jimmy Savile offenbar nicht zwischen Patienten, Klinikpersonal und Besuchern. Sie alle berichteten von anzüglichen Bemerkungen bis hin zu sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen. Seine Opfer waren demnach zwischen fünf und 75 Jahren alt.

In einer Leichenhalle in Leeds soll er sogar Tote geschädet, sich mit ihnen fotografiert haben. Aus ihren Glasaugen habe sich sich Schmuck gebastelt.

Besonders makaber: Jimmy Savile wurde zu Lebzeiten von der Queen für seine karitiven Verdienste u.a. in Kliniken zum Ritter geschlagen.

Wie der Skandal jahrelang unbemerkt bleiben konnte, ist nicht ganz klar. Offenbar wurden Aussagen der Opfer nie wirklich ernst genommen. Erst ein Jahr nach seinem Tod kamen die Vorwürfe als Licht. Selbst sein ehemaliger Haussender BBC hat inzwischen darüber berichtet.

Der britische Gesundheitsminister Jeremy Hunt entschuldigte sich inzwischem im Namen der Regierung und des Krankenhausverbands NHS.

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