Joaquin Phoenix fürchtete Karriere-Ende

Joaquin Phoenix fürchtete Karriere-Ende

23.10.2012 > 00:00

Joaquin Phoenix musste nach seinem Film-Flop "I'm Still Here" sein Geld zusammenkratzen - er bekam kaum noch lukrative Rollenangebote. Der "Gladiator"-Star, der durch seine fiktive Dokumentation "I'm Still Here" für Aufsehen sorgte, als er sich für die Doku einen langen Bart wachsen ließ und geistig verwirrt wirkte, hat jetzt gestanden, dass er sich später ernsthaft um seine Karriere sorgte. Diese, so fürchtete der Schauspieler, hätte durch seine seltsamen Auftritte vorbei sein können, denn damals hatte er verkündet, Hollywood den Rücken kehren zu wollen und stattdessen als Rapper sein Glück zu versuchen. Im Gespräch mit dem britischen Magazin "Live" verriet Phoenix nun: "Nach 'I'm Still Here' gab es definitiv eine Zeit, in der die Qualität der Filme, die mir angeboten wurden, anders war. Es gab einen Moment, in dem - um ehrlich zu sein - in dem meine Hypothek auf dem Spiel stand. Ich hatte keine Ahnung, was ich tun sollte", gesteht der Schauspieler, der für seine Darbietung in "Walk The Line" zuvor sogar für einen Oscar nominiert wurde. "Ich wurde nervös, weil ich keine Ahnung hatte, was passieren würde. Mein Buchhalter war auch sehr nervös." Joaquin Phoenix, der ab Februar des kommenden Jahres endlich wieder in seiner nächsten großen Rolle zu sehen sein wird, wenn "The Master" in die Kinos kommt, hatte erst vor wenigen Tagen in einem Interview verraten, dass er kein Interesse daran hat, ein Teil des Hollywood-Zirkus' zu sein. Besonders die alljährliche Oscar-Verleihung sei ihm zuwider, wie er betonte. "Meiner Meinung nach ist das ein riesiger Bullshit und ich möchte damit nichts zu tun haben. Ich glaube da einfach nicht dran", empörte sich der Schauspieler. © WENN

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