Joaquin Phoenix hasst die Oscars

Joaquin Phoenix hasst die Oscars

18.10.2012 > 00:00

Joaquin Phoenix kann mit der Verleihung der Oscars nichts anfangen - er hat keine Lust, noch einmal ins Rennen um eine der begehrten Auszeichnungen zu gehen. Der Schauspieler hat jetzt klargemacht, dass er kein Fan des alljährlichen Oscar-Zirkus ist, bei dem die besten Schauspieler des Business geehrt werden. Obwohl der Star selbst zu den Favoriten zählt und bei der Verleihung im kommenden Jahr gute Chancen hat, für seine Darbietung in dem Film "The Master" einen der Goldjungen zu erhalten, erklärt Phoenix im Gespräch mit dem Magazin "Interview": "Meiner Meinung nach ist das ein riesiger Bullshit und ich möchte damit nichts zu tun haben. Ich glaube da einfach nicht dran. Es ist eine Belohnung, aber es ist die am schlechtesten schmeckende Belohnung, die ich in meinem ganzen Leben probiert habe. Es ist total subjektiv", echauffiert sich der "Gladiator"-Darsteller, der für seine Darbietung in der Johnny Cash-Biografie "Walk The Line" bereits auf einen Oscar hoffen durfte, jedoch leer ausging. "Menschen gegeneinander auszuspielen...das ist das Dümmste überhaupt", fährt er fort. "Als 'Walk The Line' bei den ganzen Awards nominiert war, war das eine der unangenehmsten Zeiten meines Lebens. Ich möchte so etwas nie wieder erleben." Im kommenden Jahr wird sich nun zeigen, ob Phoenix trotz seiner Äußerungen noch ein weiteres Mal der Oscar-Verleihung beiwohnen wird. © WENN

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