Judi Dench: "Die Schauspielerei rettete mein Leben"

Judi Dench: "Die Schauspielerei rettete mein Leben"

15.10.2012 > 00:00

Judi Dench stürzte sich nach dem Tod ihres Mannes in die Arbeit - Michael Williams starb vor elf Jahren und seitdem drehte Dench einen Film nach dem anderen. Die britische Darstellerin, die derzeit in "James Bonds" neuem Abenteuer "Skyfall" als "M" zu sehen ist, war bis zu dessen Tod 30 Jahre lang mit dem Schauspieler Michael Williams verheiratet. Jetzt hat sie verraten, dass sie den Verlust ihres Geliebten ohne die Schauspielerei nicht überstanden hätte. Im Interview mit der britischen Zeitung "The Guardian" gesteht Dench: "Es hat mich gerettet. Ich bin kurz nach Michaels Beerdigung nach Neuschottland aufgebrochen, um dort 'Schiffsmeldungen' zu drehen. Als ich zurückkam, begannen einen Tag später die Dreharbeiten zu 'Iris'. Danach ging es sofort wieder ans Set von 'Schiffsmeldungen'. Und danach stand schon 'Stolz & Vorurteil' auf dem Plan", erinnert sich Dench elf Jahre zurück. Ihre Freunde versuchten damals sie zu warnen, dass sie sich auch mit dem Tod ihres Mannes auseinandersetzen müsse, doch ihr sei die Arbeit lieber gewesen, räumt die Schauspielerin ein: "'Du musst dich der Sache stellen!', sagten sie, wahrscheinlich hatten sie auch Recht, aber ich hatte das Gefühl, dass ich spielen musste. Der Schmerz hat mir eine ungeheure Energie verschafft. Die musste ich doch nutzen." Dench und Williams, die eine gemeinsame Tochter großzogen, waren für ihre große Zuneigung bekannt. So soll Williams ihr jeden Freitag eine rote Rose als Zeichen seiner Liebe geschenkt haben. © WENN

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