So sieht Judith Light heute aus.

Judith Light - Das macht "Angela Bower" heute

19.05.2014 > 00:00

© Getty Images

Erinnert ihr euch noch? "Wer ist hier der Boss?" hatte in den 90ern Millionen Fans weltweit. Bei uns wurde die US-Sitcom um die alleinerziehende Geschäftsfrau Angela Bower alias Judith Light und ihren Haushälter Tony Micelli (gespielt von Tony Danza) am 7. Dezember 1992 zum ersten Mal ausgestrahlt. Acht Jahre lang fieberten die Zuschauer mit, das Happy End bahnte sich aber erst in Folge 173 an: Als Tony seiner Chefin eine Liebeserklärung machte.Schluchz!

Zu diesem Zeitpunkt hatte Schauspielerin Judith Light ihr prvates Glück längst gefunden: 1968 lernte sie am Set von "Liebe, Lügen, Leidenschaft" ihren Ehemann Robert Desidero kennen mit dem sie heute noch verheiratet ist. Beruflich konnte sie nach der Erfolgsserie allerdings erst nicht viel reißen. 14 Jahre lang musste sie sich mit Talkshow-Auftritten und Gastrollen kleiner TV-Produktionen zufrieden geben, bis sie eine feste Rolle in "Ugly Betty" bekam. Danach ging's bergauf: Sie spielte in "Law & Order" die Richterin Elizabeth Donnelly und war in 13 Folgen des US-Remakes "Dallas" zu sehen. Witzig: Obwohl sie nur drei Jahre älter war als ihr Co-Star Mitch Pileggi, spielte sie dessen Mutter! Nicht besonders schmeichelhaft ... Ob sich die Blondine deshalb unters Messer gelegt hat? Natürlich bestreitet sie jede Beauty-OP, doch US-Experten sind sich sicher: "Da ist definitiv Botox im Spiel! Auch ihre Wangen sehen aufgepolstert aus..."

Triumph brachten ihr drei Tony-Nominierungen, den sogenannten "Theater Oscars". Schließlich kämpfte sie nach "Wer ist hier der Boss" ständig gegen ihr Image als Sitcom-Ulknudel. Apropos Kampf: Weil sich Judith seit Jahren für Schwulen-Rechte einsetzt, bekam sie den "Making A Difference"-Award. Das Thema liegt ihr am Herzen, seitdem sich ihr TV-Sohn aus der Serie, Danny Pitauro (spielte den süßen Jonathan) als homosexuell geoutet hat.

Eigene Kinder wollte die 65-Jährige nach eigenen Angaben nie. "Mutter zu sein war nie meine Priorität. Dafür hätte ich die Schauspielerei einschränken oder aufgeben müssen. Diesen Preis war ich nicht bereit zu zahlen..."

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