Jürgen Albers versuchte auf Mallorca, abzurechnen.

Jürgen Albers: Viel Wut und keine Lösung

03.12.2013 > 00:00

© VOX/99pro media

Jürgen Albers ist als Auswanderer gescheitert. Er hat auf Mallorca eine Disko eröffnet, doch die Gäste blieben aus. Er ging pleite.

Nun hat "Goodbye Deutschland" Jürgen Albers ein weiteres Mal auf die Insel begleitet. Dort wollte Jürgen Albers mit den Leuten abrechnen, die seiner Meinung nach Schuld an der Misere tragen.

Viele Kampffloskeln ließ Jürgen Albers in einer Stunde Sendung los. "Sich mit mir anzulegen, wenn ich im Recht bin, ist keine gute Idee. Ich bin wie ein Pitbull, ich beiße mich fest", erklärte er.

"Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Und ich denke, dass ich das bin", gab sich Jürgen Albers siegesgewiss.

"Und wenn ich dabei draufgehe, ihr werdet dafür bezahlen", drohte er seinen ehemaligen Geschäftspartnern.

Jürgen Albers witterte nämlich eine Verschwörung: Seiner Meinung nach wollten die Investoren und Geschäftspartner ihn nur als Geldgeber ausnutzen. Sie wollten, dass er die Disko renoviert und herrichtet. Dann haben sie, so die Theorie von Jürgen Albers, ihn sch per Zwangsräumung vom Hals geschafft. "Damit sie im nächsten Jahr eine eigene Disko in einer Top-Location eröffnen können", vermutet Jürgen Albers.

Auf Mallorca mitsamt Kamerateam wollte er nun abrechnen. Viel dabei rausgekommen ist nicht. Jürgen Albers hat auf Mallorca seine Wut rausgelassen, hat den Lagerhallen-Besitzer angeschrieen, in dessen Halle seine Besitztümer waren. Die wurden nämlich entwendet. Besonders bitter: Darunter war nicht nur das Inventar seiner Disko, sondern auch viele persönliche Sachen.

Zurückbekommen hat Jürgen Albers nichts. Und auch die Entschädigung, die er von Sänger Markus Becker wollte, hat Jürgen Albers nicht bekommen. Der wehrte sich nämlich vehement gegen den Vorwurf und schoss zurück: "Wir hatten keine Kontrolle mehr darüber, ob du nicht in die Kasse greifst."

Markus Becker stellte klar: "Ich wollte nie jemanden über den Tisch ziehen. Fürs große Geld wollte ich da nicht mitmachen, sondern nur aus Spaß."

Dass es so geendet hat, findet auch der Sänger schade. Die Vorwürfe von Jürgen Albers sind für ihn nicht nachvollziehbar.

Das Ende vom Lied: Anwälte sollen die Situation klären. Das könnte noch einige Zeit dauern. Bis dahin versucht es Jürgen Albers erneut. Er möchte, nachdem er sogar ein Buch über sein Leben geschrieben hat, ein Café auf Mallorca eröffnen.

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