Die Rainbow Loom Bands stehen in der Kritik.

Junge erblindet! Viel Kritik an Rainbow Loom Bands

19.08.2014 > 00:00

© Getty Images

Rainbow Loom Bands sind derzeit voll im Trend. Doch sie sind nicht so harmlos, wie sie aussehen. In Großbritannien hat sich ein kleiner Junge damit schwer verletzt.

Looms sind nicht nur bei Kindern und Stars wie Miley Cyrus und Herzogin Kate beliebt. Sie sind knallbunt und erinnern an die Freundschaftsbänder der 90er-Jahre. Sie bestehen aus vielen kleinen Gummi-Bändern, die ineinander verknotete werden und so Farbenmuster bilden.

Der Hype um die Rainbow Loom Bands ist nicht ungefährlich. In England erblindete ein sieben Jahre alter Junge, nachdem sein Bruder ihm ein Band ins Auge geschossen hatte, wie der Express berichtet. Er befindet sich im Krankenhaus und wartet darauf, operiert zu werden. Ob er nach der Operation wieder sehen kann, ist derzeit noch fraglich.

Es ist nicht der einzige Unfall mit den Looms. Ein Kind verlor fast seinen Finger, nachdem es sich einen der Gummis ums Gelenk gewickelt hatte.

Nicht nur Ärzte, auch Umweltschützer warnen. Die bunten Bänder sind aus Silikon, können also weder wiederverwertet noch recycelt werden.

Trotz aller Kritik erfreuen sich die Rainbow Loom Bands weiterhin größter Beliebtheit. Allzu lange werden die Gegner aber nicht kämpfen müssen, denn wie jeder Hype wird auch dieser sicher bald wieder vorbei sein.

Lieblinge der Redaktion