Kann Twitter den Ebola-Hund retten?

Kann Twitter den Ebola-Hund retten?

08.10.2014 > 00:00

© Noticias Caracol/Twitter

Aufruhr in Spanien.

Krankenschwester Teresa Romero hat sich mit Ebola infiziert. Bei der Behandlung des Geistlichen Manuel García Viejo fing sich die Pflegerin den gefährlichen Virus ein, obwohl sie sich nach eigener Aussage an die Quarantäne-Vorschriften gehalten hat.

Jetzt soll ihr Hund Excalibur eingeschläfert werden, ein Schock. Gerade auch für den Mann der Infizierten, der sich selbst zur Zeit in Quarantäne in einem Krankenhaus in Madrid befindet.

In einem Interview sagte Javier Limon Romero: "Erst wollten die Gesundheitsbehörden meine Zustimmung, Excalibur einzuschläfern. Als ich Nein sagte, haben sie sich das Gerichtsurteil geholt. Dabei ist überhaupt nicht bewiesen, dass sich Hunde mit Ebola anstecken können."

Mehrere Petitionen sind gestartet, um das Leben des Hundes zu retten, auf Twitter kann sich jeder unter dem Hashtag #SalvemosaExcalibur für das Tier einsetzen.

Zur Zeit ist Excalibur auf sich alleine gestellt. Sein Herrchen konnte ihn nirgendwo unterbringen, bevor er in die Quarantäne musste. Nicht nur, dass er Angst um seine Frau hat, die er derzeit nicht sehen darf, auch seinen geliebten Hund musste der Spanier zurücklassen: "Bevor ich ins Krankenhaus fuhr habe ich Excalibur mehrere Eimer Wasser und einen 15-Kilo-Sack Futter hingestellt und die Badewanne vollaufen lassen. Außerdem habe ich die Terrassentür offen gelassen, damit er sein Geschäft erledigen kann."

Bleibt zu hoffen, dass die Geschichte für alle Beteiligten ein gutes Ende hat.

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