Schnell entschied das Gericht für ihn. Der Fall scheint klar gewesen zu sein

Karl Dall: Wegen Vergewaltigungs-Vorwurf im Gefängnis

28.11.2013 > 00:00

© Getty Images

Wie "Bild.de" berichtet, wird gegen den Komiker Karl Dall (72) wegen des Verdachts der Vergewaltigung ermittelt.

Der 72-Jährige saß sogar bereits vier Tage in U-Haft.

Karl Dall, der sich zurzeit auf Tournee befindet, soll die Vorwürfe vehement bestreiten.

Seit drei Wochen ermittelt die Staatsanwaltschaft Zürich schon gegen den Komiker. Auf der Bühne angemerkt, hat man Karl Dall davon nichts.

Laut "Bild.de" soll es sich bei dem Opfer um eine 43-Jährige Journalistin aus der Schweiz handeln.

Sie und Karl Dall hätten sich angeblich am 5. September in Zürich getroffen, nachdem sie bereits im August ein Interview via E-Mail geführt hätten.

Nach der TV-Aufzeichnung der Talkshow "Aeschbacher" soll es in einem Hotelzimmer dann zur Vergewaltigung gekommen sein.

Festgenommen wurde der 72-Jährigen nach seinem Auftritt am 1. November in St. Gallen. Anschließend brachte man ihn ins Gefängnis nach Zürich.

"Bild.de" gegenüber äußert sich Karl Dall in einem Statement wie folgt:

"Liebe Freunde und Nachbarn, mein Name taucht zur Zeit mit einem schlimmen Vergewaltigungsvorwurf in den Medien auf. Dazu habe ich folgendes zu vermelden:

Eine freie Schweizer Journalistin versuchte, einen beruflichen Kontakt mit mir zu benutzen, sich in mein Leben einzuschleichen und finanzielle Vorteile daraus zu erlangen. Zu diesem Zweck traf sie sich mit mir am 5. September in Zürich. Als ihr Vorhaben scheiterte, erhob sie den Vorwurf einer Vergewaltigung. Sie begann mich und meine Familie zu belästigen und finanzielle Forderungen zu stellen. Nach einigen Wochen erstattete sie bei der Polizei Anzeige. Ihre Aussagen sind in widersprüchlicher Manier gestrickt. Ich möchte betonen, dass die Polizeibeamten mich jederzeit respektvoll und freundlich behandelt haben.

Das angebliche Opfer steckt offenkundig in erheblichen persönlichen, psychischen wie finanziellen Schwierigkeiten. Die Person hat nach eigenen Angaben Schulden von 30.000 Franken, hat sich wegen ihrer Spielsucht bei den Schweizer Casinos sperren lassen und hat jahrelang einen anderen Prominenten "terrormässig" gestalkt. Dieser Prominente bezeichnet die Attacke dieser Frau als die schlimmste seines Lebens.

Ich bin zutiefst traurig über diese Ereignisse und fühle mich in meinem Zutrauen missbraucht. Möge dieser Alptraum möglichst bald vorüber sein."

Nach einem viertägigen Gefängnisaufenthalt wurde er am 7. November entlassen und stand wenige Stunden später wieder auf der Bühne.

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