Karlheinz Böhm soll seine Tochter missbraucht haben

Karlheinz Böhm ist tot

30.05.2014 > 00:00

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Die meisten werden ihn noch kennen als adretten jungen Kaiser Franz Joseph in der herrlich kitschigen "Sissy"-Trilogie (1955 - 1957) mit Romy Schneider.

Nachdem Karlheinz Böhm die letzten Jahre schwer an Alzheimer erkrankt war, zog er sich zurück und starb im Stillen.

Er wollte zeit seines Lebens immer mehr als nur der Fernsehkaiser sein, drehte viel andere Filme, wie "Martha", "Faustrecht Freiheit" und "Peeping Tom". Bis Anfang der 1980er Jahre war er als Schauspieler aktiv und schien dann seine wahre Berufung gefunden zu haben.

Mit der Hilfsorganisation "Menschen für Menschen" sollte er für Millionen von Menschen die Welt verändern. Mit einer Wette bei "Wetten, dass..?" 1981 sammelte er umgerechnet 715.000 Euro Not leidende Menschen in Äthiopien. Fortan steckte er all seine Energien in "Menschen für Menschen". Seither wurden Dank der Organisation 300 Schulen gebaut und hunderte von Brunnen.

Im Jahr 2012 musste seine Frau Almaz sein Lebenswerk übernehmen. Sie war fortan im Vorstand der Hilfsorganisation. Böhm schien schon zu ahnen, was ihn in den nächsten Jahren ereilen würde.

"Er hat sich ganz bewusst dafür entschieden, sich zurückzuziehen und mir das Tagesgeschäft von "Menschen für Menschen" zu übertragen dazu gehören auch die öffentlichen Auftritte und Medien-Termine", sagte Böhms Frau im Gespräch mit Wunderweib.

Nur wenig später sollte er an Alzheimer erkranken, wie sein Sohn Michael Böhm später offenbarte: "Mein Vater hat Alzheimer und kann sich nicht mehr äußern." Dazu kamen Parkinson-Symptome und ein schwaches Herz.

Zwei Jahre später ist Karheinz Böhm nun verstorben und sein letzter Wunsch, bevor die Krankheit ihn befiel hallt nun in unseren Köpfen nach:

"Behaltet mich so in Erinnerung, wie ich früher war!"

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