Zoo-Direktor bleibt eiskalt: Kein Happy End für Eisbär Arturo!

Kein Happy End für Eisbär Arturo -Zoodirektor bleibt eiskalt!

24.07.2014 > 00:00

© Caracolita Marina/Twitter

Seine Geschichte bewegt die Welt.

Arturo, der traurigste Eisbär der Welt fristet sein Dasein im Zoo Mendoza in Argentinien.

40 Grad muss der depressive Polarbär tagtäglich aushalten, zur Abkühlung dient ihm lediglich ein 50 cm tiefes Planschbecken.

Seit sein Freund Pelusa vor zwei Jahren gestorben ist, machen Arturo nicht nur die Hitze und Langeweile zu schaffen, auch die Einsamkeit schmerzt den Bären, der meist nur aphatisch herumliegt. Sein Anblick ist ein Trauerspiel.

Tierschützer wollten Arturo helfen und ihn in einem Zoo in Kanada unterbringen. Die klimatischen Verhältnisse dort sind deutlich erträglicher für den gebeutelten Eisbären.

590 000 Menschen haben sich für die Verlegung Arturos stark gemacht, jetzt der Schock. "Daily Mail" gegenüber sagt Zoo-Direktor Gustavo Pronotto nun, dass Arturo nicht nach Kanada gebracht werden kann. Der 39-jährige Eisbär sei zu alt für die Strapazen einer solchen Reise. Er wird sein Gehege in Argentinien bis zu seinem Lebensende nicht mehr verlassen.

Arturo bleibt nur eins. Auf eine Fototapete zu starren, auf die eine Polarlandschaft gedruckt ist. Er selbst wird nie einen Eisberg zu Gesicht bekommen. Er wird als traurigster Eisbär der Welt in die Geschichte eingehen.

Lieblinge der Redaktion