Kevin Costner vor Gericht

Kevin Costner vor Gericht

05.06.2012 > 00:00

Kevin Costner wurde von seinem Schauspiel-Kollegen Stephen Baldwin auf 21 Millionen US-Dollar verklagt und muss nun beweisen, dass er mit offenen Karten gespielt hat. Der "Postman"-Star muss sich nun vor Gericht verantworten, nachdem er von seinem Kollegen Stephen Baldwin verklagt wurde. Dieser hatte in Costners Firma Ocean Therapy Solutions investiert und behauptet nun, der Schauspieler habe ihm einen millionenschweren Deal mit der Ölfirma BP verheimlicht, weshalb Baldwin seine Anteile an der Firma frühzeitig verkaufte und ihm Millionen durch die Lappen gingen. Costners Firma stellt Zentrifugen zur Trennung von Wasser und Ölmolekülen her, die 2010 nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko Verwendung fanden. Baldwin fordert nun 21 Millionen US-Dollar von seinem Kollegen, der seinerseits behauptet, seinen Geschäftspartnern nie etwas verheimlicht zu haben. Beide Schauspieler fanden sich gestern in New Orleans vor einem Gericht ein, als die voraussichtlichen Geschworenen zusammengestellt wurden. Im vergangenen Monat hatte Costner in einem Interview mit dem Branchenblatt "The Hollywood Reporter" verdeutlicht, was er von dem anstehenden Prozess hält: "Meiner Meinung nach, ist das eine alberne Klage", erklärte er. "Aber ich werde nicht aufhören, egal, was passiert. Jeden Tag wird auf der Welt Öl verschüttet und wir haben noch keine vernünftige Möglichkeit, das alles zu reinigen. Ich wusste vor 20 Jahren, wie man es schaffen kann und zwar auf eine sehr wissenschaftliche Art und Weise. Aber die Ölindustrie hat mir nicht die Bude eingerannt. 20 Millionen US-Dollar später - die ich von meinem eigenen Geld investiert habe - habe ich nun die Baldwin-Klage am Hals. Und das verärgert mich ungemein." © WENN

TAGS:
Lieblinge der Redaktion