Imagekampagne? Kendall Jones posiert nun mit lebenden Tieren

Kill Kendall Jones: Ist Facebook auch gegen die Jägerin?

10.07.2014 > 00:00

© Facebook / Kendall Jones

Wo andere Mädchen in ihrem Alter Bilder von Dingen posten, die 19-jährige Cheerleader aus Texas eben so auf ihrem Profil haben, posiert Kendall Jones mit den von ihr selbst geschossenen afrikanischen Tieren.

Sie sagt zwar, dass ihre Abschüsse in Afrika legal und zum Wohle der jeweiligen Population der Tiere seien, doch mindestens mit ihren Protzbildern neben den toten Tieren, die sie wie Kuscheltiere entwürdigt, gibt es keine zwei Meinungen.

Auch bei Facebook sah man die Situation ähnlich. Die Bilder, die die Teenagerin als stolze Killerin zeigten, mussten entfernt werden. "Wir entfernen gemeldete Inhalte, die die Jagd auf gefährdete Tierarten propagieren oder Inhalte, die extremen Missbrauch von Tieren dokumentieren", sagte ein Sprecher von Facebook. Die Bilder von Kendall hätten die Regel gebrochen, dass keine Bilder, die Gewalt verherrlichen und glorifizieren, hochgeladen werden dürfen.

Im Gegensatz dazu steht die "Kill Kendall Jones"-Seite. Diese Seite war klar gegen die junge Jägerin gerichtet. Sie zeigte Karikaturen, in denen Tiere über erlegten Jägern thronen. Der Name der Seite, ist dennoch sehr fragwürdig und grenzt an einer Drohung.

Dennoch ließ Facebook die Seite trotz Beschwerden vorerst online. Erst nach wiederholtem Drängen und Online Petitionen für die Safari-Killerin wurde auch diese Seite gesperrt. V

Nach dem gewaltigen Shitstorm versucht Kendall Jones nun offenbar ihr Image aufzubessern. Jetzt posiert sie immer wieder auf Kuschelbildern mit lebenden Tieren.

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