Angelina Jolie hat sich beide Brüste abnehmen lassen.

Krebs-Angst: Angelina Jolie ließ sich beide Brüste abnehmen

14.05.2013 > 00:00

© Getty Images

Hollywood-Star Angelina Jolie (37) hat erklärt, sich einer Doppel-Mastektomie, der Entfernung beider Brüste, unterzogen zu haben.

Die 37-Jährige habe laut "People" einen DNS-Test durchführen lassen. Dieser soll ergeben haben, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit gebe, dass sie an Brustkrebs erkranken werde.

Die Mutter des Hollywood-Stars, Marcheline Bertrand, erlag ihrem langen Kampf gegen den Krebs 2007 mit nur 56 Jahren.

Der Gen-Test von Angelina Jolie habe ergeben, dass sie mit einer Wahrscheinlichkeit von 87 Prozent an Brustkrebs erkranken werde. Zudem trage sie zu 50 Prozent das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken.

Die Operation habe sie im Februar durchführen lassen. Im April haben die letzten Folge-OPs stattgefunden, berichtet sie in der "New York Times".

"Ich wollte schreiben, um anderen Frauen zu sagen, dass die Entscheidung, eine Mastektomie zu haben, nicht leicht war. Aber es ist eine, über die ich sehr froh bin. Meine Chancen an Brustkrebs zu erkranken, sind von 87 Prozent auf unter fünf Prozent gefallen. Ich kann meinen Kindern sagen, dass sie keine Angst haben brauchen, dass sie mich an Brustkrebs verlieren", schreibt sie in der Kolumne ""My Medical Choice".

Ihr Lebensgefährte Brad Pitt (49) sei jederzeit an ihrer Seite gewesen.

"Ich bin so glücklich über einen Partner, Brad Pitt, der so liebevoll und unterstützend ist. Also an jeden, der eine Ehefrau oder Freundin hat, die durch so etwas muss, Sie müssen wissen, dass Sie ein sehr wichtiger Teil dieses Übergangs sind", schreibt Angelina Jolie weiter.

Trotz der schwierigen Zeit hätte es auch Zeiten gegeben, an denen sie lachen konnten. "Wir wussten, dass es das Richtige für unsere Familie ist und dass es uns näher zusammenbringen würde. Und das hat es", heißt es in der Kolumne.

Sie berichtet darin ausführlich die Details der Operation sowie der Nachfolge-Eingriffe, inklusive wie sie Implantate erhalten habe und dass ihre Kinder nun nichts sehen würden, was ihnen unangenehm sei.

"Sie können kleine Narben sehen und das ist es. Alles andere ist nur ihre Mama, dieselbe, die sie vorher war. Und sie wissen, dass ich sie liebe und dass ich alles tun werde, um so lange wie möglich, bei ihnen sein zu können", schreibt die 37-Jährige.

Eine wichtige persönliche Nachricht habe sie noch, beendet sie die Kolumne. Sie fühle sich in keinster Weise weniger als Frau.

"Ich fühle mich bestärkt darin, eine starke Entscheidung getroffen zu haben und das vermindert meine Weiblichkeit nicht im Geringsten."

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