Jahrelange Therapie haben ihr sehr geholfen

Lady Gaga: Ein Musikproduzent hat sie vergewaltigt

03.12.2014 > 00:00

© Wenn

Von dem, was in den Garderoben und Backstages der Musik- und Filmbranche hinter verschlossenen Türen abgeht, wissen wir nur einen Bruchteil. Umso schockierender ist es zu erfahren, dass zum einen Serien-Familienväter wie Bill Cosby und Stephen Collins eigentlich Serientäter sind. Zum anderen zeichnet sich ab, das weibliche Künstlerinnen genauso häufig auch die Opfer ihrer Kollegen werden.

In der Howard Stern Radio-Show bricht Lady Gaga jetzt ihr Schweigen. Als 19-Jährige wurde der heutige Weltstar von einem Musikproduzenten vergewaltigt.

"Ich war 19 und ging vorher in eine katholische Schule und dann passierten alle diese verrückten Dinge und ich dachte: 'Oh sind so Erwachsene?.' Ich war so naiv."

Die Sängerin weiß heute, dass viele ihrer Probleme unter anderem dort ihren Ursprung hatten. Die Drogen, der Alkohol und auch ihre Essstörung ist damit verbunden.

"Es hat mich damals gar nicht so getroffen wie vier, fünf Jahre später. Ich hatte damals nicht den Willen, mir einzugestehen, was mir eigentlich passiert ist."

Den Namen des Mannes nennt sie nicht. "Ich habe ihn einmal in einem Geschäft wiedergetroffen und ich war von seinem Anblick vor Angst wie gelähmt", berichtet sie von dem einzigen Treffen danach.

Mark Geragos, der Anwalt von Sängerin Kesha verbreitete prompt über Twitter das Gerücht, das Produzent Dr. Luke, dem Kesha selbst ebenfalls sexuellen Missbrauch vorwirft, der Täter gewesen sei.

Das Management von Gaga hält dagegen: "Er war nie mit ihr alleine und hat sie nicht angerührt. Die einzigen beiden Male, die sich Gaga und Dr. Luke trafen fallen auch nicht in den Zeitrahmen der Tat." Man wolle die Sache ruhen lassen und hinter sich bringen.

"Die Cosby-Anschuldigungen haben vielen Frauen den Mut gegeben, ihr Schweigen zu brechen", prophezeit Keshas Anwalt einen Trend.

Ob er mit seinen Anschuldigungen gegenüber Dr. Luke recht hat oder nicht. In diesem Punkt ist ihm hoffentlich zuzustimmen.

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