Lady Gaga: Proteste in Indonesien

Lady Gaga: Proteste in Indonesien

09.05.2012 > 00:00

Lady Gaga muss sich auch vor ihrem Auftritt in Jakarta Proteste gefallen lassen - sie stehe im Bund mit dem Teufel, behaupten ihre Gegner. Die "Born This Way"-Interpretin muss sich nach der Protestwelle, die ihr bereits in Südkorea entgegenschlug, nun auch in Indonesien mit Gegnern ihrer Musik konfrontieren lassen. Ein Sprecher der so genannten Islamic Defenders Front erklärte gegenüber dem "Wall Street Journal", dass der Auftritt in der indonesischen Hauptstadt Jakarta unter keinem guten Stern stehe. "Lady Gaga beleidigt alle Religionen. Sogar die Christen in Korea haben sich gegen sie aufgelehnt. Sie sorgt dafür, dass Satan verehrt wird." Der Chef der Islamic Defenders Front erklärte sogar kürzlich, dass die Musikerin mit ihrem Auftritt am 3. Juni für Chaos sorgen könnte. "Wenn ihr Chaos in Jakarta wollt, dann besteht nur weiter darauf, das Konzert zu veranstalten", kündigte er an. Bereits bei Gagas Auftakt-Konzert im April hatten Gegner der Musikerin in Südkorea mit einem Massengebet gegen den Auftritt der exzentrischen Sängerin protestiert. Sie beschuldigten den Weltstar, durch seine Texte und Auftritte eine "ungesunde Sex-Kultur" zu verbreiten. © WENN

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