Lady Gaga setzt sich für Mobbing-Opfer ein

Lady Gaga spricht im Weißen Haus über Mobbing

07.12.2011 > 00:00

© GettyImages

Lady Gaga (25) hat sich im Weißen Haus zum Thema Mobbing geäußert. Dort sprach sie mit Vertretern der Obama-Administration über dieses soziale Problem und ihre "Born This Way"-Foundation.

Beraterin Valerie Jarrett hat Lady Gaga in Vertretung für Barack Obama (50) empfangen, da dieser in Kansas eine Rede halten musste.

Jarrett sprach der Sängerin ihren Dank für deren Einsatz gegen Mobbing aus. Immerhin sind in den USA 13 Millionen Schüler davon betroffen.

Erst vor drei Monaten beging der Schüler Jamie Rodemeyer Selbstmord, weil er wegen seiner Homosexualität schikaniert wurde. Jamie war ein großer Lady-Gaga-Fan und bediente sich in seinem Abschiedsbrief an Gaga-Songzitaten.

Die Sängerin war schockiert von diesem Vorfall und fühlte sich nur noch mehr bestärkt, aktiv gegen dieses Problem vorzugehen.

Im November 2011 gründete sie die "Born This Way"-Foundation" zusammen mit ihrer Mutter.

"Wir hoffen, dass wir gemeinsam einen Standard von Mut und Güte etablieren und eine weltweite Gemeinschaft gründen können, die andere schützt, die vernachlässigt und gemobbt werden", erklärte Lady Gag damals.

Für ihre Arbeit wurde Lady Gaga erst vor wenigen Tagen mit dem "Hero Award" der schwul-lesbisch-transsexuellen Community ausgezeichnet. Überreicht bekam sie die Auszeichnung von Jamey Rodemeyers Familie.

Welche Maßnahmen die Regierung gegen Mobbing unter Jugendlichen ergreifen wird, ist bisher nicht bekannt. Doch die Einladung von Lady Gaga ins Weiße Haus ist ein erster Schritt.

Mehr News: Lady Gaga möchte gerne ein Kind adoptieren.

TAGS:
Lieblinge der Redaktion