Laing: Kein Zickenkrieg beim Vierergespann!

Laing: Kein Zickenkrieg beim Vierergespann!

22.02.2013 > 00:00

Laing sind nach ihrem zweiten Platz beim "Bundesvision Song Contest 2012" auf Erfolgskurs - die Frage nach Zickenkriegen in einer Frauenband überhören sie da gerne einmal. Die Berliner Band, die mit der kecken Neuinterpretation des Trude Herr-Klassikers "Morgens bin ich immer müde" bei Stefan Raabs "Buvisoco" 2012 für Furore sorgte, hat neben trendiger Einheitsgarderobe und einer bunten Bühnenshow noch sehr viel mehr zu bieten. Die Songs entstammen aus den Händen der Frontfrau Nicola Rost, die das kommende Album "Paradies Naiv" auch produziert hat, was nicht selten für Verwunderung unter Journalisten sorgt, wie die Band gegenüber der Nachrichtenagentur WENN verrät. "Das fällt auf jeden Fall auf, man wird anders behandelt. Man kriegt mehr Anerkennung für Sachen, die selbstverständlich sind. 'Ihr habt das alles ganz alleine gemacht? Wahnsinn!'", beschreibt Rost einige Reaktionen auf die Musik von Laing. "Und natürlich streichen wir es auch allen aufs Brot, weil es ja auch wichtig ist und man kann sich da auch drin baden, aber eigentlich ist es ja auch bescheuert. Wir werden auch oft gefragt, ob wir als Frauen oft Zickenkriege haben", fügt die Sängerin hinzu. Die vier Freundinnen haben jedoch mit Zickenterror keine Probleme, nehmen sie doch sich selbst nie zu ernst, um Allüren an den Tag zu legen: "Ich finde, man riskiert viel eher, sich lächerlich zu machen, wenn man sich selbst zu ernst nimmt", erklärt Rost und Atina Tabiei Razligh fügt hinzu, dass der Humor auch ernste Lieder wie "Neue Liebe" mit einem heiteren Musikvideo auflockern kann. "Wenn sich etwas so doppelt, dann verpufft die Wirkung und der Spaß beim Inszenieren ist weg und es ist so witzlos und so schwer." Spaß und kreative Inszenierungen wird man ab dem 1. März erleben können, wenn das Debütalbum "Paradies Naiv" auf den Markt kommt. © WENN

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