Lana Del Rey beleidigt Lady Gaga in "So Legit"

Lana Del Rey: Harter Song-Diss gegen Lady Gaga!

24.07.2013 > 00:00

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Songs können Kunst sein und in ihnen können Künstler viele Sachen verstecken, die ihnen auf der Seele brennen, sie aber so eigentlich nicht sagen dürfen. Lana Del Rey hat ihre Botschaft in ihrem Song "So Legit" allerdings überhaupt nicht versteckt. Im Gegenteil, der gesamten Text ist ein Diss gegen Lady Gaga.

Der echte Name von Lady Gaga ist Stefani Germanotta, und Lana Del Rey spricht sie tatsächlich auch so an und beleidigt sie: "Stefani, you suck, I know you're selling twenty million. Wish they could have seen you when we booed you of in Williamsburg", singt Lana del Rey, also: "Stefani, du bist sch***e, ich weiß, du verkaufst 20 Millionen. Wünschte, sie hätten dich gesehen, als wir dich in Williamsburg ausgebuht haben".

Autsch! Das ist tatsächlich kein kleiner Seitenhieb, sondern ein echter, direkter Schlag gegen Lady Gaga. Doch diese Zeile ist noch nicht alles, denn in diesem Stil sind die gesamten Lyrics gehalten. "Du siehst aus wie ein Mann, aber du klingst wie ein Baby" und "Du bist so lustig, denn Süße, das bist du nicht", geht es weiter.

Doch so kraftvoll die Worte sind, so schwach ist die Stimme. Lana Del Rey flüstert mehr als sie singt, "So Legit" klingt fast wie eine unfertige Demoversion. Darum ist es nicht ganz klar, ob der Song tatsächlich aktuell oder doch schon älter und einfach erst jetzt aufgetaucht ist.

Was genau Lana Del Rey so wütend auf Lady Gaga gemacht hat, ist ebenfalls ein Rätsel. Bekannt ist nur, dass die beiden früher den selben Manager hatten. Die Lyrics aber lassen darauf schließen, dass Lana Del Rey und Lady Gaga einmal befreundet waren und Lady Gaga dann abgehoben ist und ihre Freundin vergessen hat: "Du hast mich die Königin der Downtown-Szene genannt, Baby. Wie, verdammt noch mal, konntest du (...) mich ersetzen? Ich kapiere es nicht (...). Vielleicht hast du gedacht, ich sei ein bisschen uncool, war es das?"

Wenn man sich das so durchliest und anhört, dann ist der ganze Diss auf einmal relativ. Hier singt/flüstert sich ein junges Mädchen den Frust von der Seele, dass ihre beste Freundin sie nicht mehr mag. Und das klingt doch eher nach Grundschule als nach echten Künstlern.

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