Sein Betrug verfolgt ihn weiter

Lance Armstrong muss 9 Millionen Euro für Doping-Lüge zahlen

17.02.2015 > 00:00

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Nur weil Lance Armstrong sein großes Geständnis hinter sich gebracht hat, heißt das nicht, dass er nicht noch Jahre später mit den Konsequenzen seines Betrugs zu kämpfen hat.

Sieben Mal gewann er die Tour de France und wurde als Held, als Legende des Radsports gefeiert. 2005 musste er sich dann den Vorwürfen stellen, gedopt zu haben. Jedoch erklärte er unter Eid, dass er nie zu den kleinen Helferchen gegriffen habe.

10 Jahre später ist es kein Geheimnis mehr, das Armstrong die Radsportwelt belogen und betrogen hat und seine Doping-Siege wurden ihm alle aberkannt.

Die Gelder, die er von seinem damaligen Sponsor SCA erhielt, gab er nicht zurück. Insgesamt 7,5 Millionen Dollar bekam Armstrong von dem Versicherungsunternehmen als Siegesprämien.

Die Versicherung wollte nach Aberkennung der Titel auch das Geld zurück, nicht zuletzt wollten sie als Sponsor damit auch den Imageschaden durch den Doping-Skandal kompensieren.

Armstrong sah das gar nicht ein, versuchte rechtlich dagegen vorzugehen - ohne Erfolg. Nun ist das Urteil gefallen und Lance Armstrong muss tief in die Tasche greifen. Rund 9 Millionen Euro muss der ehemalige Radprofi an seinen damaligen Sponsor nun zurückzahlen.

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