Heinrich Popow

Let's Dance 2017: Beim Tanzen vergisst Heinrich Popow seine Behinderung!

13.03.2017 > 14:16

© RTL / Stefan Gregorowius

Am Freitag geht "Let's Dance" wieder los und die Promis trauen sich das erste Mal mit ihren Partner aufs Tanzparkett. Paralympics-Star Heinrich Popow und Kathrin Menzinger haben gute Chancen, sich bis ins Finale zu tanzen.

 

Vor allem deshalb, weil Heinrich Popow der erste Promi ist, der mit einer Behinderung antritt und deshalb allen Menschen zeigen möchte, dass sein fehlendes Bein keinen Nachteil darstellen muss. Gegenüber RTL verriet der Sportler über seine Tanzpremiere vor drei Wochen: "Das war das erste Mal, dass ich meine Behinderung komplett vergessen habe!"

Auch seine Tanzpartnerin Kathrin Menzinger könnte einen entscheidenden Anteil daran haben, dass es Heinrich Popow bei "Let’s Dance" weit bringen wird. Die 28-Jährige gewann vor zwei Jahren nämlich mit Fußballer Hans Sarpei den begehrten Pokal. 

 

"Let's Dance": Mit neun Jahren wurde Heinrich Popow sein Bein amputiert

Heinrich Popow holte im letzten Jahr bei den Paralympics in Rio die Goldmedaille im Weitsprung in einem  neuem Paralympischen Rekord von 6,70 Metern. Geboren wurde der Sportler in Kasachstan  bevor er mit sieben Jahren mit seiner Familie nach Deutschland kam. Mit gerade einmal neun Jahren musste ihm sein Bein aufgrund eines Tumors amputiert werden. 

Seit 2001 ist der 33-Jährige Leichtathletik und konnte seitdem mehrere Goldmedaillen im Sprint und Weitsprung holen. Jetzt will er im Tanzen erfolgreich sein. "Tanzen ist für mich die Perfektion der Bewegung. Dieser Herausforderung möchte ich mich mit meiner Behinderung stellen und damit andere Menschen motivieren."

Auf keinen Fall will Heinrich Popow seine Behinderung aber als Bonus nutzen. "Niemals die Behindertenkarte!", gibt er im Interview  mit RTL deutlich zu verstehen.

 

Heinrich Popow: Seine Eltern haben ihn immer unterstützt

Wenn Heinrich Popow am Freitag den Cha Cha Cha präsentieren wird, unterstützen ihn seine Familie und Freunde. Seine Eltern stehen schon sein ganzes Leben an seiner Seite, auch als in seiner Kindheit die schwierige Entscheidung für oder gegen eine Amputation getroffen wurde.

Sie mussten letztendlich entscheiden, ob eine Amputation durchgeführt werden sollte oder nicht. Sie stimmten der Operation zu und unterstützen ihren Sohn auf dem Weg zum Profisportler. Ob Heinrich Popow eine Freundin hat, die von Zuhause aus mitfiebert, ist nicht bekannt. 

Heinrich Popow
Bilden ein gutes Team: Heinrich und Kathrin. Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Auf jeden Fall wird Heinrich Popow mit seiner Teilnahme vielen Menschen Mut machen. Im Interview mit "Express" verriet der Sportler, dass er bei Facebook schon viel Feedback bekommen hat. "Ich kriege Nachrichten von Leuten, die mir schreiben: Mist! Jetzt kann ich meiner Frau nicht mehr sagen, dass ich wegen meiner Behinderung nicht tanzen kann."

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