Lily Allen schaltet sich in Abtreibungsdebatte ein

Lily Allen schaltet sich in Abtreibungsdebatte ein

10.10.2012 > 00:00

Lily Allen ist nicht grundsätzlich gegen Abtreibungen - jede Frau sollte das Recht haben, sich für oder gegen ein Kind zu entscheiden, erklärt sie. Die "Smile"-Interpretin, die derzeit mit ihrem zweiten Kind schwanger ist, hat sich gestern via Twitter in einer Diskussion zum Thema Abtreibung geäußert. Die Musikerin, die in der Vergangenheit bereits zwei ungeborene Kinder verloren hat, ergriff für Frauen Partei, die sich für eine Abtreibung entscheiden. Dazu schrieb Allen: "Können bitte diese ganzen engstirnigen Kerle damit aufhören, Frauen vorzuschreiben, ob sie eine Abtreibung vornehmen lassen sollten oder nicht? Es reicht jetzt...Der Tag, an dem es genau so viele Haushalte gibt, in denen alleinerziehende Väter leben wie es bereits Haushalte alleinerziehender Mütter gibt, ist der Tag, an dem ich mir anhöre, was sie zu sagen haben." Nach ihrem Statement wurde Allen postwendend mit Nachrichten von Abtreibungsgegnern bombardiert, was die Musikerin jedoch nicht aus der Fassung brachte. Stattdessen erklärte sie: "Es ist wirklich hart, gleichzeitig zu arbeiten und auch ein Baby zu haben, weil ein Baby einfach nicht alleine zu Hause bleiben kann, während man zur Arbeit geht. Manchmal gibt es wirklich wunderbare Väter, die ihre Verantwortung sehr ernst nehmen und hart daran arbeiten, auch für ihre Babys zu sorgen. Diese Männer", so befindet Lily Allen, "haben Applaus verdient." Viele Männer, so die in Rage gekommene Sängerin weiter, wären jedoch schnell frustriert, wenn die kleinen Würmchen viel schreien würden. "Sie tun so, als würden sie es nicht hören, wenn das Baby schreit und gehen nicht mehr ans Telefon, wenn die Mutter anruft. Die Frauen werden dann sehr traurig und fühlen sich sehr alleine und werden böse und obwohl sie ihre Babys mehr lieben als alles andere, fragen sich die Mütter, wie ihre Leben wohl gewesen wären, wenn sie das Baby gar nicht erst bekommen hätten." Deshalb, so die bald zweifache Mutter, die mit ihrem Ehemann Sam Cooper ein glückliches Leben führt, "ist das nur einer der vielen Gründe, aus denen Frauen das Recht haben sollten, selbst zu wählen." © WENN

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