"Lincoln" führt Oscar-Nominierungen an

"Lincoln" führt Oscar-Nominierungen an

10.01.2013 > 00:00

"Lincoln" ist für zwölf Oscars nominiert - auch Christoph Waltz darf sich erneut Hoffnungen auf die begehrte Auszeichnung machen. Der Film mit Daniel Day-Lewis in der Rolle des amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln geht als Favorit in das Rennen um die begehrte Trophäe. Unter anderem ist das Biopic in den Kategorien "Bester Film" und Daniel Day-Lewis als "Bester Hauptdarsteller" nominiert. Sally Field, die in dem Streifen die First Lady verkörpert, geht wie ihr Filmkollege Tommy Lee Jones ins Rennen um die beste weibliche, beziehungsweise männliche Nebenrolle. Regisseur Steven Spielberg ist als bester Regisseur ein Anwärter auf einen der Goldjungen. Mit ins Rennen um die Auszeichnung in der Königsklasse "Bester Film" gehen unter anderem auch Ben Afflecks Drama "Argo", "Life of Pi", der Polit-Thriller "Zero Dark Thirty" sowie die Musical-Verfilmung "Les Miserables" und der Quentin Tarantino-Film "Django Unchained", der sich ebenfalls mit der Thematik der Sklaven in Amerika befasst. Als bester Schauspieler hat auch Bradley Cooper gute Chancen auf den Oscar, den er für seine Darbietung in "Silver Linings" erhalten könnte. Er konkurriert dabei neben Daniel Day-Lewis mit seinen Kollegen Hugh Jackman, Joaquin Phoenix und Denzel Washington. Als "Beste Schauspielerin" können sich Jessica Chastain für ihren Part in "Zero Dark Thirty", Jennifer Lawrence ("Silver Linings"), die erst neunjährige Quvenzhane Wallis ("Beasts of the Southern Wild"), Naomi Watts und Emmanuelle Riva über eine Oscar-Nominierung freuen. Als "Bester Nebendarsteller" geht für seine Rolle in "Django Unchained" unter anderem Christoph Waltz ins Rennen, der 2010 bereits ebenfalls in einem Tarantino-Film den Oscar als bester Nebendarsteller mit nach Hause nehmen durfte. Die Verleihung der Oscars findet am 24. Februar in Los Angeles statt. © WENN

Lieblinge der Redaktion