Lothar Matthäus rät von Outing ab

Lothar Matthäus rät von Outing ab

29.10.2012 > 00:00

Lothar Matthäus hält nichts davon, sich als schwuler Fußballer zu outen - das schade der Karriere im Zweifel nur, beteuert er. Der Ex-Profi-Fußballer, der jüngst in seiner eigenen Reality-TV-Sendung "Lothar - Immer am Ball" zu sehen war, rät schwulen Fußballern nun davon ab, sich in der Öffentlichkeit zu outen. Statt die Flucht nach vorne zu wagen, sollten diese besser mit dem Ballsport aufhören, erklärt der Sportler im Gespräch mit dem Radiosender "hr1". Auf die Frage, ob es im Profi-Sport schwule Fußballer gibt, antwortet er: "Ich weiß es nicht, ob es die gibt. Es hat sich noch keiner geoutet", erklärt der Sportler, der eine klare Meinung zu dem Thema bezieht: "Ich glaube auch, das wäre falsch, weil die Gehässigkeit der Fans sehr groß ist. Ich glaube, dann sollte man besser mit dem Fußballspielen aufhören." Gleichzeitig verriet der Ex-Fußballer im Gespräch mit dem Radiosender aber auch, was in seinem Leben nicht ganz rund lief und gesteht auf die Frage nach seiner größten Niederlage: "Meine vier Scheidungen im Privatleben. Meine größte Niederlage im Fußball war das Champions-League-Finale 1999 gegen Manchester United." Lothar Matthäus war zuletzt in seiner Serie "Lothar - Immer am Ball" zu sehen, die jedoch wegen schwacher Zuschauerzahlen nicht in die Verlängerung ging. © WENN

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