Madonna: Klage abgewiesen

Madonna: Klage abgewiesen

23.11.2012 > 00:00

Madonna muss das russische Gesetz nicht fürchten - nachdem die Sängerin der "perversen Propaganda" beschuldigt wurde, verwarf ein Richter jetzt die Klage. Die "Like a Virgin"-Sängerin war in Russland angeklagt worden, nachdem sie sich auf einem Konzert für Homosexuelle aussprach. Berichten von "Newsday" zufolge soll sie minderjährige Konzertbesucher durch ihre Rede traumatisiert haben, indem sie "Werbung für Perversion" gemacht hat, wie sich die Kläger ausdrückten: "Wir sind nicht gegen Homosexuelle, aber wir sind gegen Werbung für diese Perversionen in der Anwesenheit von Minderjährigen." Weiterhin wurde behauptet, dass Madonna dadurch die Geburtenrate Russlands negativ beeinflusse und die Militärmacht des Landes durch das Fehlen von zukünftigen Soldaten schwächen würde. Am Donnerstag verwarf das Gericht in Petersburg jetzt den Fall, der den Popstar bis zu elf Millionen US-Dollar gekostet hätte. Die "Queen of Pop" war bei der Verhandlung nicht persönlich anwesend und wird sich ihrem Pressesprecher zufolge auch nicht dazu äußern. Bereits im August hatte sich Madonna Ärger mit der russischen Regierung eingehandelt, als sie während einer Show die Worte "Pussy Riot" auf den Rücken trug und damit auf die Punkband hinwies, die im März diesen Jahres für "Rowdytum" festgenommen wurde, nachdem sie in einer Kirche aufgetreten waren. © WENN

TAGS:
Lieblinge der Redaktion