Madonna von Schwulen-Gegnern verklagt

Madonna von Schwulen-Gegnern verklagt

20.08.2012 > 00:00

Madonna wird jetzt von russischen Anti-Homosexuellen-Organisationen verklagt, weil sie bei einem Konzert zu Solidarität mit Lesben und Schwulen aufgerufen hatte. Die Queen of Pop wird jetzt von russischen Schwulengegnern auf 10,5 Millionen US-Dollar verklagt, weil sie bei ihrem Konzert in St. Petersburg zu mehr Toleranz gegenüber Homosexuellen aufgerufen hatte. Ein im Frühjahr verabschiedetes Gesetz verbietet es, in Russland Werbung für Homosexualität zu machen, wozu bereits die öffentliche Solidarisierung mit Homosexuellen zählt. Madonna hatte sich während eines Protestsongs, den sie dem russischen Präsidenten Vladimir Putin gewidmet hatte, ihres BHs entledigt und dem Publikum ihren nackten Rücken gezeigt, auf dem "No Fear" geschrieben war. "Wenn ihr meiner Meinung seid, hebt eure Arme und zeigt damit eure Liebe und Wertschätzung für die Schwulen-Community", rief sie das Publikum auf, an das sie zuvor pinke Armbänder hatte austeilen lassen. Am vergangenen Freitag hatten sich nun mehrere Anti-Schwulen-Organisationen zusammengetan und Anzeige gegen die "Girl Gone Wild"-Interpretin erstattet. Einer der Beschwerdeführer sagte: "Madonna wurde zuvor gewarnt, dass sie sich den Gesetzen entsprechend verhalten sollte. Aber das hat sie ignoriert. Aber vielleicht versteht sie jetzt die Sprache des Geldes. Natürlich ist es schwer, den moralischen Schaden zu bemessen, aber vielleicht verstehen Menschen, die ihr Geld auf unmoralische Weise verdienen, nur eine solche Sprache." © WENN

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