Mads Mikkelsen: "Man zweifelt immer an dem, was man tut!"

Mads Mikkelsen: "Man zweifelt immer an dem, was man tut!"

07.11.2012 > 00:00

Mads Mikkelsen wird bei jedem neuen Projekt von Zweifeln geplagt - nur so könne ein Film jedoch auch gut werden, verrät er im Gespräch. Der Schauspieler war gestern in Berlin zu Gast, um seinen neuen Film "Move On - The Road Movie inspired by you" vorzustellen. Der Streifen, der von der Deutschen Telekom produziert wurde, animierte Film-Fans auf der ganzen Welt im Vorfeld dazu, an dem Projekt teilzunehmen und aktiv das Geschehen auf der Leinwand mitzugestalten. Dass dies vielleicht schief gehen könnte, darum sorgte sich Mikkelsen jedoch nicht, wie er im Interview mit der Nachrichtenagentur WENN verriet. "Nein, ich hatte keine Sorge, dass das daneben gehen könnte", lacht der Schauspieler, der im kommenden Jahr in seiner neuen Serie "Hannibal" zu sehen sein wird. "Ich glaube, man zweifelt einfach immer an dem, was man tut. Aber diesen Zweifel muss man einfach haben und man benötigt dieses Feuer, um immer weiterzumachen. Aber bei diesem Film gab es kein wirkliches Ziel, wie er am Ende werden sollte: Wir wollten nicht, dass die Leute in Cannes am Ende des Films weinen, wir hatten kein wirkliches Ziel. Wenn man also das Ziel kennt und das dann verfehlt, dann kann man sagen, dass man Mist gemacht hat." Dass der Hollywoodstar, der an der Seite von Daniel Craig in "Casino Royale" den Bösewichten "Le Chiffre" spielte, zusagte, bei dem Film mitzuwirken, ist vor allem seiner Abenteuerlust zu verdanken. "Das Konzept war für mich ganz neu und ich fand es sehr interessant. Wir hatten eine Geschichte, aber die sollte sich natürlich während der Dreharbeiten noch ändern", erklärt Mikkelsen, der gemeinsam mit Alexandra Maria Lara ab dem 7. November auf "move-on-film.com" in dem Agenten-Streifen zu sehen ist. © WENN

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