Links: Mr Universe Germany heute - Rechts: So sah er vor zwei Jahren aus

Mahmut Karaton: Vom Pummelchen zu Mr. Universe

21.05.2014 > 00:00

© Mahmut Karaton

Er posiert mit ernstem Blick bei dem Fotoshooting. Ein Typ, der keine Probleme damit hat Frauen kennenzulernen. Immerhin wurde das gut aussehende Männermodel Mahmut Karaton (30) gerade zum Mr. Universe Deutschland gewählt. Am 10. Juni tritt er für Deutschland bei der internationalen Wahl des Mr Universe in der dominikanischen Republik an.

Dass er vor einigen Jahren noch 120 Kilo gewogen hat, und er weit davon entfernt war, ein Model zu sein, erkennt man auf diesem Bild nicht.

"Ich habe zwischen 2008 und 2012 im Ausland gelebt und war immer unterwegs. Ich hatte immer weniger Zeit für Sport und eine Freundin, die gut gekocht hat", lacht er heute im Gespräch mit In Touch. Die Auswirkungen der guten Küche waren für ihn weniger lustig.

"Ich hab einfach den Antrieb verloren, habe immer weiter gefuttert. Ich habe Unmengen an Mezzo Mix getrunken und Süßigkeiten gegessen. Wenn ich abends feiern war, ging es danach noch dahin, wo man so spät noch essen konnte: Burger King und McDonalds", erinnert er sich.

Schon vor seiner Zeit im Ausland hat Mahmut gemodelt. "Ich habe immer viel Sport gemacht und konnte eigentlich immer essen, was ich wollte. Aber irgendwann war ich plötzlich über 90kg und dann ging alles ganz schnell."

Er wurde schwerfällig, die Kondition ließ nach, mit den Frauen lief es auch nicht mehr so gut. Das Geld, was er mit Modeljobs verdiente, fehlte auch.

Zurück in Deutschland war sein ehemaliger Manager Detlev Tursies schockiert. Doch er spornte Mahmut an, wieder etwas zu tun, wieder zu modeln. Er war aber skeptisch, ob Mahmut das tatsächlich schaffen kann. Doch er hat es geschafft.

"Ich musste radikal meine Ernährung umstellen und habe mir mit Abed Alnabi Abdallah einen tollen personal Trainer gesucht, der mich top fit gemacht hat", erzählt der durchtrainierte Mr. Universe heute. Ein wenig Unsicherheit blieb trotz Topfigur noch: "Als ich meine Konkurrenten zur Mr. Universe Wahl auf den Fotos sah, dachte ich okay, das ist machbar. Als die Jungs dann vor mir standen, dachte ich, ich kann gleich meine Sachen packen. Mit 30 bin ich ja auch nicht mehr der Jüngste bei solchen Veranstaltungen."

Doch seine Erfahrung, so meint er, hat ihm dann doch den Sieg gebracht. Nervös freut er sich nun auf die Wahl zum internationalen Mr. Universe am 10. Juni. Wir drücken ihm die Daumen.

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