Maik Mahlow treibt sich gerne auf Promi-Partys herum

Maik Mahlow: So dreist ist der Fake-Millionär wirklich!

19.05.2014 > 00:00

© Wenn

Die Geschichte von Maik Mahlow (26) könnte auch einer Daily Soap entnommen sein. Umso mehr Details an die Öffentlichkeit kommen, desto unglaublicher wird sein Lügen-Konstrukt...

Ende April wurde der "PC-Fritz"-Gründer von der Polizei verhaftet. Der Internet-Millionär hatte mit Hehlerware ein Vermögen verdient, und sich mit seiner angeblichen Krebserkrankungen öffentliche Aufmerksamkeit erschlichen.

Jetzt kommt nach und nach heraus, wie dreist Maik Mahlow dabei wirklich vorgegangen ist.

Die Staatsanwalt Halle ermittelt wegen Urheberrechtsverletzungen gegen ihn. Angeblich soll es sich um einen der größten Fälle von Software-Piraterie der vergangenen zehn Jahre handeln! Maik Mahlow verkaufte Windows 7 bis zu 70 Prozent unter den offiziellen Preisen. Woher die Software stammt, ist immer noch unklar.

Mit seiner vorgetäuschten Erkrankung machte er sich auch für die Medien interessant. Sein Markenzeichen: ein T-Shirt mit dem Slogan "Ich werde sterben! Na und?"

Mit seiner Masche schaffte er es zu "mieten, kaufen, wohnen", und es gelang ihm, immer wieder Promis auf seine Partys zu holen, um seine Firma bekannter zu machen.

Nach monatelangen Ermittlungen konnte die Polizei nun Maik Mahlow und drei seiner Hintermänner verhaften.

Laut "Spiegel TV" soll Maik Mahlow in einer ersten Vernehmung erklärt haben, dass er nur ein Strohmann sei und schon vor Monaten aussteigen wollte. Ob er diesmal wirklich die Wahrheit sagt, ist allerdings noch nicht bekannt.

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