Er kämpfte sich schon durch so manchen Skandal

Mans Zelmerlöw: Ist der ESC-Sieger ein homophober Fremdgeher?

26.05.2015 > 00:00

© Getty Images

Zwar gilt Ann Sophie als Pechvogel des diesjährigen ESC, aber immerhin ist der schlimmste Vorwurf, den sie sich anhören musste, nur der, dass sie schlecht gelaunt bei Presseterminen gewesen sei.

Der schwedische Gewinner Måns Zelmerlöw hat da mit einigen unangenehmeren Vorwürfen aus der Vergangenheit zu kämpfen. Gerade jetzt, nach seinem großen ESC-Triumph kommen diese Kellerleichen natürlich wieder ans Tageslicht.

Drei Jahre lang war der singende Schwedenhappen mit Marie Serneholt zusammen. Sie war Ende der 90er Jahre in der Band A*Teens. Sie coverten zwischen 1998 und 2004 Abba-Songs im Eurodance-Stil.

Die Beziehung der beiden schwedischen Popstars lief angeblich aber alles andere als gut. Wie schwedische Medien berichteten, soll er sie mehrfach mit anderen Frauen betrogen haben.

Nachdem er diesen Skandal hinter sich gelassen hat, folgten Anfang 2014 erneut Vorwürfe gegen den Sänger. In einer schwedischen Kochshow erklärte er, dass er Homosexualität nicht für normal halte, dass es natürlicher sei, dass Mann und Frau zusammen seien.

Damit rief er eine Welle der Empörung hervor und bemühte sich schnell um Schadensbegrenzung. "Ich möchte mich bei allen entschuldigen, die sich angegriffen gefühlt haben. Ich glaube und hoffe, dass die Mehrheit der Menschen da draußen wissen, dass ich alle verschiedenen Formen von Liebe respektiere."

Er erklärte groß und breit, dass es nie seine Absicht gewesen sei, Homosexualität negativ zu bewerten. Dennoch hat seine unbedachte Äußerung zu dem Thema einen bleibenden Imageschaden bei ihm hinterlassen.

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