Maria Furtwängler im Einsatz gegen Zwangsprostitution

Maria Furtwängler: Einsatz gegen „Wegwerfmädchen“

09.12.2012 > 00:00

© Imago / Sven Simon

Gestern Abend noch saß Maria Furtwängler auf der Wetten dass..?-Couch neben Markus Lanz. Sie witzelte mit P!NK, grüßte ihre Tochter, die ein großer P!NK-Fan ist, und berichtete über ihren neuen Tatort. Dieser ist heute Abend im ARD zu sehen. Ein zweiteiliger Tatort, der sich über den heutigen und den nächsten Sonntag erstreckt und in Hannover spielt.

Und diese Folgen werden nicht mit den letzten Tatorten vergleichbar sein. Privates Geplänkel, Beziehungsprobleme zwischen den Kommissaren keine Chance. Geht auch gar nicht, bei einem Schauplatz im Rotlicht- und Rockermillieu mit Zwangsprostitution als Hauptthema. Die beiden Tatorte, die uns nun erwarten, werden alles andere als "leichte" Kost sein.

Und gerade das hat Maria Furtwängler so an den neuen Folgen fasziniert. Bis vor kurzem spielte sie noch mit dem Gedanken, ihre Rolle als Charlotte Lindholm an den Nagel zu hängen. Doch dann kamen sie und NDR-Fernsehspielchef Christian Granderath auf die Idee zu diesen neuen Drehbuch. Beide hatten einen Artikel in verschiedenen Zeitungen über Zwangsprostitution bzw. Rotlichtmillieus gelesen. Schnell war man sich einig, daraus einen Doppel-"Tatort" zu verwirklichen.

Denn das Thema ist für Maria Furtwängler allgegenwertig. Sie setzt sich selbst gegen Prostitution ein, ist als promovierte Ärztin in Kriesengebieten unterwegs und kämpft an der Seite der Hilfsorganisation "Ärzte für die Dritte Welt" gegen die Armut und das Leid in Ländern wie den Philippinen und Kambodscha.

Nicht nur als Ärztin, auch als Frau und Mutter, und vor allem als Schauspielerin, bedeutet ihr der neue Tatort sehr viel. Wir dürfen gespannt sein!

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