Martin Rütter hatte eine Vasektomie

Martin Rütter über Vasektomie: "Ich wollte nur sterben"

15.06.2013 > 00:00

© VOX/Marc Rehbec

Martin Rütter (42) ist Hundeprofi und nennt einen Golden Retriever sein eigen. Außerdem ist Martin Rütter verheiratet und hat - was kaum bekannt ist - bereits vier Kinder. Vier Kinder und ein Hund, das ist ihm genug an Verantwortung. Deshalb hat Martin Rütter sich dazu entschlossen, sich sterilisieren zu lassen.

Die Operation dauerte rund eine Stunde, eine der schrecklichsten Stunden in seinem Leben, wie Martin Rütter der BILD verriet: "Du liegst auf dem OP-Tisch und willst nur sterben."

Eine Vasektomie kann unter Vollnarkose oder örtlicher Betäubung durchgeführt werden und ist kein großer Eingriff. Das merkte Martin Rütter, denn die Krankenschwester und der Arzt mussten sich nicht allzu sehr auf die Operation konzentrieren. Stattdessen hatten sie Zeit, den Hundeprofi aus dem Fernsehen über die eigenen Hunde auszuquetschen. "60 Minuten Operation und die beiden unterhalten sich über ihre Hunde und bombadieren dich mit Fragen", erzählte Martin Rütter.

Nicht gerade eine schöne Situation, wenn man gerade an einer empfindlichen Stelle operiert wird. Der Meinung war auch Martin Rütter: "Als ich sagte: 'Bitte hört auf', meinte der Arzt: 'Herr Rütter, im Fernsehen sind Sie viel entspannter." Kein Wunder, schließlich liegt er im Fernsehen auch nicht halbnackt auf einem OP-Tisch.

Wie gut, dass es zumindest dafür kein nächstes Mal für Martin Rütter gibt. Doch für die nächste Operation hat er wohl eines gelernt: Bitte eine Vollnarkose!

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