Martin Scorsese wird verklagt

Martin Scorsese wird verklagt

23.08.2012 > 00:00

Martin Scorsese wird von einer Produktionsfirma verklagt, weil er die Arbeit an einem Film immer wieder aufgeschoben hatte. Der Regisseur hatte 1990 einen Vertrag mit der Produktionsfirma Cecchi Gori Pictures unterzeichnet, in dem er zusagte, für das Unternehmen einen Film mit dem Titel "Silence" zu drehen. Das habe er jedoch bis heute nicht getan und wird nun von den Produzenten verklagt, berichtet die Entertainmentseite "TMZ". Zwischenzeitlich sei Scorsese die Arbeit an anderen Filmen wichtiger gewesen, weshalb man sich auf den Aufschub des Projekts geeinigt habe. Im Gegenzug sollte der "Casino"-Regisseur jedoch eine Pauschalgebühr von 1,5 Millionen US-Dollar, sowie seinen Produzentenanteil an dem Film "Hugo Cabret" und dazu auch noch 20 Prozent des Einspielergebnisses des Abenteuerfilms an Cecchi Gori Pictures bezahlen. Diese Summe sei der Filmemacher den Produzenten bislang jedoch schuldig geblieben, weshalb sie am gestrigen Mittwoch Klage gegen Scorsese einreichten. Das Unternehmen fordert nun die ausstehenden Zahlungen sowie auch Anteile an jedem weiteren Film, den Scorsese vor "Silence" fertigstellen sollte. © WENN

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