Matt Damon äußert sich zu Schwulen-Gerüchten

Matt Damon äußert sich zu Schwulen-Gerüchten

27.12.2012 > 00:00

Matt Damon erklärt erst jetzt, warum er sich nie zu den Gerüchten, dass er schwul sei, geäußert hätte er wollte seine homosexuellen Freunde nicht verletzen. Der Schauspieler, der demnächst in einer Liberace-Biographie den Partner des schwulen Musikers spielen wird, erklärte jetzt gegenüber dem amerikanischen "Playboy"-Magazin, warum er sich nicht zu Schwulen-Gerüchten äußerte, nachdem er in den 90ern mehrere Homosexuelle gespielt hatte: "Ich habe die Gerüchte nie dementiert, denn ich war beleidigt und ich wollte wiederum nicht meine Freunde beleidigen, die homosexuell waren, so als wäre homosexuell sein irgendeine verdammte Krankheit", gesteht Damon. "Das hat mich in eine merkwürdige Position gebracht." Das Rollenangebot, in Ang Lees preisgekröntem Film "Brokeback Mountain" mitzuspielen, in dem er einen schwulen Cowboy hätte spielen sollen, lehnte der "Der talentierte Mr. Ripley"-Schauspieler dann auch ab. So erinnert sich Damon an ein Gespräch mit Gus van Sant, der die Kurzgeschichte vor Lee verfilmen wollte: "Gus, lass uns das in ein paar Jahren machen, ich habe gerade einen Schwulenfilm und einen Cowboyfilm gedreht, ich kann jetzt keinen schwulen Cowboyfilm drehen", habe er dem Regisseur damals gesagt. Damals wurde besonders die Freundschaft zwischen Damon und Schauspielkollege Ben Affleck diskutiert, doch, wie Damon erleichtert feststellt, haben sich die Zeiten mittlerweile geändert: "Die Tatsache, dass Anderson Cooper und Ellen DeGeneres sich auf sehr schöne und starke Weise outen können...es ist wirklich eine verdammt große Sache, dass sich herausstellt, dass es eigentlich niemanden interessiert", meint der 42-Jährige zu den öffentlichen Outings der Fernsehpersönlichkeiten. © WENN

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