Matthew McConaughey: Wütend auf Lance Armstrong

Matthew McConaughey: Wütend auf Lance Armstrong

21.01.2013 > 00:00

Matthew Mcconaughey hat sich jetzt über das Doping-Geständnis seines Freundes Lance Armstrong ausgesprochen - er war anfänglich sehr wütend, würde den Sportler mittlerweile jedoch verstehen. Der Schauspieler, der bereits seit Jahren mit dem Radfahrer Lance Armstrong befreundet ist, hat sich gegenüber den MTV News zu dem Geständnis Armstrongs geäußert, dass dieser früher Doping anwandte, um besser zu performen. "Natürlich habe ich es verfolgt", erklärt McConaughey. "Und natürlich war meine erste Reaktion, dass ich sauer war. Und dann bin ich traurig für ihn geworden, ich habe es persönlich genommen und ich denke, das ging vielen Leuten so." Letztendlich habe McConaughey jedoch versucht, sich in seinen Freund hinein zu versetzen: "Was hätte er denn machen sollen? Mich zu sich rufen, um zu sagen, 'Hey, ich hab's getan, aber erzähl es niemandem?' Dann hätte ich wirklich sauer sein können, nach dem Motto 'Willst du mir so etwas aufhalsen?'", überlegt der 43-Jährige und ist froh, dass Armstrong nach Jahren die Wahrheit gesagt hat: "Ich bin froh für ihn, weil er sich jetzt entschieden hat, sein Leben als wirklich freier Mann anzugehen, ohne dieses Gewicht auf seinen Schultern, das er 14 Jahre lang getragen hat." Armstrong hatte sich immer wieder mit Doping-Vorwürfen auseinandersetzen müssen, 2012 konnte ihm der Doping-Missbrauch jedoch eindeutig nachgewiesen werden, woraufhin der Sportler alle Tour de France-Titel aberkannt bekam. Letzte Woche gestand der Sportler, der zuvor alle Vorwürfe dementierte, zum ersten Mal offiziell, dass er des Dopings schuldig sei. © WENN

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