Fatima ist unter den Toten des Flugs MH17.

MH17: Schicksal von Fatima Dyczynski rührt zu Tränen

23.07.2014 > 00:00

© Facebook

Das Schicksal der Menschen, die beim Absturz des Flugs MH17 starben, bewegt die Welt. Nun ist eine neue Geschichte aufgetaucht: Fatima Dyczynski ist eine deutsche Raumfahrt-Studentin und sollte eigentlich einen früheren Flug nehmen.

Wie CNN berichtet war sie an diesem Tag länger bei der Arbeit und verpasste den Flieger, den sie ursprünglich gebucht hatte. So nahm sie den nächsten Flug MH17.

Fatima Dyczynski ist eine der vier Deutschen, die beim Absturz starben. Sie war 24 Jahre alt, hatte bereits ein Unternehmen mitgegründet. In Amsterdam hatte sie Xoterra Space augebaut, eine Firma, die High-Tech-Analyse-Lösungen entwickelt.

In der niederländischen Stadt startete Fatima Dyczynski ihre Reise, die sie zurück zu ihren Eltern nach Australien führen sollte. "Ich war gerade dabei, mich fertig zu machen und zu Flughafen zu fahren, um sie in den nächsten Stunden zu Hause zu begrüßen", so Fatimas Mutter Angela Dyczynski gegenüber CNN.

Da hörte sie von der Katastrophe: "Ich wusste, dass es passiert ist, aber im gleichen Moment dachte ich, unsere Tochter ist eine Kämpferin. Sie ist eine Überlebende."

Diese Hoffnung erfüllte sich nicht. Ihre Eltern und ihre Freunde trauern nun um die Studentin, die in Australien ein Praktikum bei IBM antreten sollte. "Fatima war voller Energie, voller Leben und ihre Träume reichten bis zum Äußersten des Weltalls", heißt es auf der Kondolenz-Seite, die ihre Kollegen auf der Firmen-Homepage eingerichtet haben. Einer ihrer Freunde schreibt darauf: "Ein wundervolles, helles Leben in unserer kleinen Weltraum-Familie wurde ausgelöscht. Ruhe in Frieden zwischen den Sternen."

TAGS:
Lieblinge der Redaktion