Im Michael-Jackson-Prozess sagte jetzt die Krankenschwester aus

Michael Jackson-Prozess: Freundin von Conrad Murray sagt aus

05.10.2011 > 00:00

© Getty Images

Es wird immer enger für Dr. Conrad Murray, den ehemaligen Leibarzt von Michael Jackson († 50). Jeder weitere Verhandlungstag vor Gericht bringt neue Erkenntnisse ans Licht, die Schlinge zieht sich immer enger um Murrays Hals.

Am sechsten Verhandlungstag im Prozess um den Tod von Michael Jackson sagte Murrays Ex-Freundin Nicole Alvarez (29) aus. Sie ist eine Zeugin der Staatsanwaltschaft und soll gegen den Arzt aussagen.

Alvarez und Murray lebten zusammen in Santa Monica als der "King of Pop" bei ihm in Behandlung war.Die Zeugin lerne Michael Jackson auch persönlich kennen. Insgesamt ein Jahr soll Murray Jackson behandelt haben, bis er im Juni 2009 starb.

"Ich war sprachlos. Ich konnte kaum glauben, dass ich Michael Jackson traf", sagte Nicole Alvarez.

Oft ist Conrad Murray nachts zu Michael Jackson gefahren und erst am Morgen wieder zurückgekommen. Als der Sänger starb soll sein Leibarzt mit insgesamt drei Frauen telefoniert haben: Sade Anding, Bridgette Morgan und Nicole Alvarez. Nicole bestätigte, dass sie ihn am Hörer hatte, als das Telefonat plötzlich abbrach.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass vor allem Nicole Alvarez besonders gut über das Verhältnis von Murray und Jackson Bescheid weiß. Bei ihrer Aussage hielt sie sich jedoch bedeckt. Immer hin hat sie mit Murray einen gemeinsamen Sohn.

An Nicoles Privatanschrift ließ Murray das Narkosemittel Propofol liefern. Sie beteuerte jedoch nicht gewusst zu haben, was in der Packung war.

Dr. Conrad Murray wird im Fall Jackson fahrlässige Tötung vorgeworfen. Ihm drohen bis zu vier Jahre Haft.

Er behauptet jedoch, dass sich Jackson selbst Propofol gespritzt hatte. Auf den Ampullen sollen jedoch keine Fingerabdrücke von Michael Jackson gefunden worden sein.

Das Verfahren kann noch weitere zwei bis drei Wochen andauern.

Auch diese Stars sind 2009 viel zu früh von uns gegangen.

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