Im Michael-Jackson-Prozess sagte jetzt die Krankenschwester aus

Michael Jackson-Prozess: Krankenschwester bricht in Tränen aus

26.10.2011 > 00:00

© Getty Images

Cherylin Lee, die Krankenschwester von Michael Jackson († 50), weinte im Zeugenstand bitterlich. Sie sagte, dass niemand, der gute Absichten hat, einem Menschen Propofol zum Einschlafen geben würde.

Angeblich hat sie Michael Jackson immer wieder gewarnt, dass das Mittel gefährlich wäre und es für ihn tödlich sein könnte.

"Niemand, der sich um dich sorgt, oder deine Interessen verfolgt, wird dir das hier geben", soll Cherylin Lee zu Michael Jackson gesagt haben.

Dann laß der Staatsanwalt den Bericht der Krankenschwester vor. Da brach sie in Tränen aus."Ich verstehe, dass Sie nachts gut schlafen wollen, dass Sie ausgeschaltet sein wollen, aber was, wenn Sie nicht mehr aufwachen?", soll Cherylin ihn gewarnt haben.

Cherylin gab außerdem an, sich dem King of Pop oft widersetzt und ihm kein Propofol verabreicht zu haben. "Er sagte, er sei damit so leicht eingeschlafen und er wollte das wieder erleben: 'Ich möchte leicht einschlafen, damit ich genug Ruhe bekomme, weil ich mitten in einem Haufen von Arbeit stecke'", hat der Sänger angeblich gesagt.

Die Krankenschwester verabreichte ihm regelmäßig Vitamine und Kräuter. Die sollen Michael aber nicht geholfen haben, wonach er sehr frustriert war. Hat sich Michael Jackson deshalb selbst das Mittel gespritzt?

Einen Tag vor seinem Tod hat Cherylin Lee Michael Jackson zuletzt gesehen. Einer seiner Bodyguards hatte sie angerufen, weil es dem King of Pop nicht gut ging.

Bisher wurden sechs von 15 Zeugen verhört. Der Prozess um den Tod von Michael Jackson soll nur noch bis Ende Oktober andauern. Sein Leibarzt Conrad Murray steht im Verdacht für den Tod des Popstars verantwortlich zu sein.

Die bisherigen Prozesstage:

Prozessbeginn

Bodyguard sollte Spuren verwischen.

Murray bestellte 15 Liter Propofol.

Murray hat der Notärztin wichtige Infos nicht weiter gegeben.

Murrays Freundin sagt aus.

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