Denkt er sich den Sohn nur aus? Sind das schon erste Anzeichen einer psychischen Störung?

Michael Schulte: Von "The Voice" auf die Straße

19.09.2014 > 00:00

© Thilo S. / InTouch

Die Gewinner von Castingshows tauchen immer schneller ab. Nachdem der letzte Gewinner von "The Voice", Andreas Kümmert, einen riesigen Hype erfahren hatte, verschwand er nach dem Finale scheinbar spurlos.

Und so sieht es bei all den anderen Teilnehmern auch nicht besser aus. Ein dementsprechend trauriges Bild gibt es ab, wenn Ex-"The Voice"-Star Michael Schulte in Hamburg in der Fußgängerzone spielt.

Keine Band, keine große Anlage, nur er mit seiner Gitarre und seiner Stimme. Nur wenige Leute bleiben kurz stehen und gucken. Lediglich ein paar junge Mädchen scheinen wegen ihm hier zu sein und zu wissen, wer da vorne Musik macht. "Die meisten wissen doch gar nicht, wer das ist", beschwert sich eine.

Ist es wirklich so weit, dass die ersten Casting-Stars auf der Straße landen, um ihre Brötchen zu verdienen?

Zum Glück nicht ganz. Zumindest nicht bei Michael Schulte. Mit knapp 100.000 Facebook-Likes und 160.000 YouTube-Abonennten ist er als Musiker recht gut aufgestellt.

Auf der Straße spielt er gerade nur im Rahmen seiner Street Gigs-Tour, mit der er auf die eigentliche Tour mit Band und den Release seines neuen Albums "The Arising" am 3. Oktober aufmerksam machen will.

Also alles halb so wild. Dennoch sieht man an der Aktion, dass seine Musik kein Selbstgänger mehr ist. Statt fettem PR-Support aus den "The Voice"-Reihen muss er nun doch wieder selber ran und dafür sorgen, dass es funktioniert.

Aber immerhin tut er es auch, während viele andere Ex-Castis sang- und klanglos untergehen.

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