Michael Schumacher kämpft noch immer um sein Leben

Michael Schumacher: Sein Hirn war schon vor dem Ski-Unfall geschädigt

04.01.2014 > 00:00

© Getty Images

Knapp eine Woche nach seinem schweren Ski-Unfall in den französischen Alpen kämpft Michael Schumacher (45) im Universitätsklinikum von Grenoble noch immer um sein Leben.

Jetzt erst wird bekannt: Durch einen schweren Motorrad-Sturz im Februar 2009 ist die Versorgung der linken Gehirnhälfte bei Schumacher bereits beeinträchtigt. Das verriet Schumachers Leibarzt Dr. Johannes M. Peil nun gegenüber der Bild. "Die linke Arteria Vertebralis wurde damals zerschlagen. Davon hat man nur zwei. Die Arterien versorgen u.a. das Kleinhirn." Beim Ski-Unfall wurde nun auch die rechte Gehirnhälfte in Mitleidenschaft gezogen.

Aber was bedeutet die frühere Schädigung der linken Hirnhälfte für die Genesung der F1-Legende? Peil: "Dies ist jetzt nicht mehr von Bedeutung, da über die rechte Vertebralis und Umgehungskreisläufe die betroffenen linken Areale versorgt werden. Nur in der Akutphase direkt nach dem Unfall hätte eine weitere arterielle Verletzung auf der rechten Seite weitreichende Folgen gehabt."

"Der Motorradunfall im Februar war der schwerste Unfall, den Michael in seiner Motorsportkarriere hatte", so Schumachers ehemaliger Manager Willi Weber im Jahr 2009. Schumacher war damals im spanischen Cartagena mit dem Motorrad gestürzt, hatte sich dabei Frakturen am siebten Halswirbel und einer Rippe, sowie im Bereich der Schädelbasis und der Halswirbelsäule zugezogen.

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