Michelle Obama: Zu sexy für den Iran

Michelle Obama: Zu sexy für den Iran

26.02.2013 > 00:00

Michelle Obamas Kleid wurde im Iran mit Photoshop um Ärmel und Kragen erweitert - das Dekolleté der First Lady war anscheinend zu offenherzig. Die Frau des Präsidenten der Vereinigten Staaten hatte zu den Oscars die Ehre, den Award für den besten Film anzukündigen und ließ sich dafür direkt aus dem Weißen Haus in die Zeremonie schalten. Das Kleid, das Obama zu diesem Anlass trug - ein silbernes Trägerkleid - war jedoch für die iranischen Medien zu freizügig, weshalb es mit Photoshop so verändert wurde, dass es hochgeschlossen und mit längeren Ärmeln gezeigt wurde. Wie die britische Tageszeitung "The Guardian" berichtet, sei es gängig, die strikten Regeln für die weibliche Bekleidung in den Medien durch Photoshop einzuhalten. "Die Regeln diktieren, dass iranische Frauen, die im Fernsehen gezeigt werden, Kleidung tragen sollen, die ihr Haar, die Arme und Beine bedeckt. Diese Regeln variieren für Ausländer", berichtet die Zeitung, allerdings sei das Kleid der First Lady anscheinend nicht passend genug gewesen. "Wenn iranische Medien ein Bild nutzen müssen, das gegen diese Regeln verstößt, dann ist es nicht ungewöhnlich, dass Photoshop genutzt wird", heißt es. Michelle Obama hatte aus dem Weißen Haus heraus verkündet, dass Ben Afflecks Politthriler "Argo" den Preis als besten Film gewonnen habe. © WENN

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