Mick Jagger verteidigt hohe Ticketpreise

Mick Jagger verteidigt hohe Ticketpreise

12.11.2012 > 00:00

Mick Jagger hat sich jetzt zu den hohen Eintrittspreisen der aktuellen Rolling Stones-Konzerte geäußert - Schuld seien die Ticketverkäufer und nicht etwa die Band. Der Frontmann der Rolling Stones musste sich in den letzten Wochen der Kritik vieler Fans stellen, die mit Rolling Stones-Ticketpreisen von bis zu 1600 US-Dollar wenig zufrieden waren. Dass es sich bei den kostspieligen Tickets um halbwegs legale Online-Verkäufe handelte, erklärte Jagger nun in einem Interview mit dem "Billboard"-Magazin: "Meiner Meinung nach sollte es einfach keinen zweiten Ticketmarkt geben, es sollte illegal sein. Die meisten Tickets werden höher verkauft als ursprünglich festgelegt, der Markt ist also da. Aber wir profitieren nicht davon", erläutert Jagger. Auch zu den regulären Ticketpreisen von 400 US-Dollar hat Jagger etwas zu sagen: "Es ist eine sehr teure Show, die wir veranstalten, vor allem, weil wir nur vier Shows spielen. Bei hundert Shows hätte man dieselben Ausgaben", verrät der "Satisfaction"-Sänger lachend. Die Rolling Stones feiern in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen und spielten bereits im Oktober einen kleinen Überraschungsgig in Paris. Im November sollen noch einmal vier Konzerte in London und New Jersey gespielt werden. Ihrem Jubiläum steht die Band nüchtern gegenüber, so bemerkt Jagger trocken: "Es ist wie eine große Geburtstagsfeier - du gehst hin und dann geht es weiter." © WENN

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