Mila Kunis-Beleidigung sorgt für Skandal

Mila Kunis-Beleidigung sorgt für Skandal

21.12.2012 > 00:00

Mila Kunis wurde von einem ukrainischen Politiker mit einem antisemitischen Ausdruck bedacht - jetzt setzen sich auch Menschenrechtler für die Schauspielerin ein. Die derzeitige Freundin von Ashton Kutcher, die in der Ukraine geboren wurde, wurde jetzt in einem Facebook-Kommentar von Igor Miroshnichenko, Mitglied der rechts-gerichteten ukrainischen Svoboda Partei, zur Zielscheibe. Wie die Klatsch-Seite "TMZ" berichtet, habe er geschrieben, dass Kunis keine echte Ukrainerin sei, da sie eine "zhydovka" sei, womit er auf den jüdischen Glauben der Schauspielerin ansprach. Allerdings ist der Begriff "zhydovka" trotz seines Eintrags im ukrainischen Wörterbuch eine abfällige Bezeichnung für Juden, weshalb sich jetzt auch eine jüdische Menschenrechtsorganisation an den ukrainischen Premierminister gewendet hat, um sich über den Vorfall zu beschweren. In einem offenen Brief äußert sich Rabbi Marvin Hier: "Wir möchten unsere Entrüstung und Fassungslosigkeit gegenüber den Tiraden der Svoboda Partei zum Ausdruck bringen, die gegen die jüdische Gemeinschaft in der Ukraine gerichtet wurden." In dem Brief wird der Premierminister aufgefordert, "die Attacke öffentlich zu kritisieren und Schritte einzuleiten, um die fremdenfeindlichen Kräfte zu bekämpfen", die seinen demokratischen Staat bedrohen. Derweil hat sich Kunis noch nicht zu dem Vorfall geäußert. © WENN

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