Mila Kunis kämpft gegen Männer

Mila Kunis kämpft gegen Männer

07.03.2013 > 00:00

Mila Kunis will keine reinen Mädchen-Rollen spielen - sie will starke Rollen, mit denen sie sich auch gegen männliche Kollegen beweisen kann. Die Freundin von Ashton Kutcher ist seit dem heutigen Donnerstag in ihrem neuen Film "Die fantastische Welt von Oz" zu sehen, in der sie eine mehr oder weniger böse Hexe verkörpert. Die Rolle passe dabei wunderbar zu den Parts, die sie in Filmen am liebsten übernimmt, gesteht Kunis im Gespräch mit dem Magazin "GQ". "Mich ziehen Rollen an, die für beide Geschlechter geschrieben sein könnten. Das verleiht der Arbeit mehr Gewicht als die typische Girlfriend 'Steh-da-und-seh-gut-aus'-Abteilung", erklärt sie und fügt hinzu: "Ich wollte die Hexe nicht nur als Erfüllung meiner Mädchenfantasie spielen. Die Figur steckt in einem inneren Kampf zwischen Gut und Böse, sie ist stark und wie fast alle meine Rollen nur in zweiter Linie ein Frauenpart." Dabei hat Kunis auch nach Erfolgsfilmen wie "Black Swan" und "Ted" noch immer das Gefühl, in der Filmbranche mehr leisten zu müssen, als ihre männlichen Kollegen. "Wir verdienen immer noch weniger als Männer", klagt sie. "Ich hatte jetzt drei klasse Rollen, aber wie jede Frau lebe ich mit der ständigen Herausforderung, mich beweisen zu müssen." Dass ihr das gut gelingt, zeigt aktuell der Erfolg, den sie mit ihrem Film "Ted" hat. Dieser ist bei den diesjährigen MTV Movie Awards gleich sieben Mal nominiert worden und hat sogar Chancen auf den Sieg als "Bester Film". © WENN

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