Miley Cyrus und ihr Begleiter Jesse.

Miley Cyrus: Ihr obdachloser Freund konnte jederzeit nach Hause

26.08.2014 > 00:00

© Getty Images

Sich mit Charity-Aktionen groß in Szene zu setzen und sein Image damit aufzubessern ist spätestens seit der ALS-Ice-Bucket-Challenge gerade wieder groß im Trend bei den Promis.

Miley Cyrus' tränenreicher Coup einen Obdachlosen ihren VMA Preis entgegennehmen zu lassen, passt genau da rein.

Doch zu den hoffnungslosen Fällen von obdachlosen Teenagern gehörte Jesse Helt gar nicht. Seine Mutter sagte kurz nach dem Auftritt, dass er sie bald besuchen wollte. Überhaupt werfen die Aussagen seiner Mutter über ihn ein ganz anderes Licht auf seinen Lebenslauf.

Aufgewachsen in Oregon wollte Jesse nach Los Angeles, um berühmt zu werden und sah sich schon als großes Model. Doch sein Plan ging nicht so richtig auf. Dennoch so scheint es, habe er immer die Option gehabt einfach zu seiner Mutter nach Oregon zurückkehren zu können. Laut seiner Mutter Linda wolle er von dem Geld was Miley ihm gab die Familie besuchen.

Er sprach davon "verängstigt" und "hungrig" gewesen zu sein, doch zu den wahrlich Auswegslosen gehörte er nicht. Immerhin scheint der Draht zu der Familie gut und intakt zu sein. Er gehörte nicht zu denjenigen, die nirgendwo anders hin konnten, als auf die Straße. So riecht die ganze Sache doch wieder eher nach Mileys Selbstinszenierung, als nach ehrlicher Charity.

Aber wenn es etwas für die Obdachlosen bringt, kann das alles ja auch egal sein. Der Zweck heiligt bekanntlich ja alle Mittel.

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