Die "Millionärswahl" soll heute Abend anders werden.

Millionärswahl: Voting-Regeln werden geändert

10.01.2014 > 00:00

© ProSieben / SAT.1

Sogar ProSieben konnte diesen Shitstorm nicht ignorieren! Bei "Millionärswahl" werden die Regeln geändert. Nach dem zahlreichen schlechten Feedback wurden nun Konsequenzen gezogen.

"Wir nehmen eure Kritik am Wahlverfahren an. Und ändern es heute", so ProSieben.

Was genau sich ändert, hat der Sender noch nicht verraten. "Wird diese dämliche 50-Cent-Telefonabzocke etwas gestrichen?", fragte sich ein Zuschauer. Das wohl eher nicht, allerdings kann man davon ausgehen, dass nun die Zuschauer mehr Macht bekommen und die Kandidaten selbst nicht mehr mitentscheiden dürfen, ob Konkurrenten weiterkommen.

Das hatte nämlich für den Sturm der Entrüstung gesorgt: Die kickten Ralf Zanders aus der Sendung, der die Million Euro, die als Gewinn winkt, für sein Patenkind Neele gewinnen wollte. Stattdessen wählten sie Break-Dancer Benedikt Mordstein in die nächste Runde, der bei den Zuschauern gar nicht gut ankam.

Ob sich diese Entscheidungen rückwirkend durch die neuen Voting-Regeln ändern, ist nicht klar. Fair wäre es, aber das scheint nicht die Stärke der "demokratischen" Sendung zu sein. Noch nicht?

Den Quoten wird das Hin und Her sicher nicht gut tun. Schon zum Auftakt waren die enttäuschend, und nach den miserablen Kritiken sieht es auch für die restlichen Shows eher schlecht aus. Viele würde es nicht verwundern, wenn die "Millionärswahl" am Ende doch keinen Millionär küren würde - weil sie vorher abgesetzt wird.

Lieblinge der Redaktion