Da wusste Ariana Miyamoto noch nichts von ihrem Miss-Universe-Aus

Miss Japan nicht japanisch genug für Miss-Universe-Wahl

19.03.2015 > 00:00

© facebook/missuniversejapan

Rassismus bei der Miss-Universe-Wahl? Die amtierende Miss Japan wurde laut der philippinischen News-Seite adobochronicles.com jetzt von der Miss-Universe-Wahl ausgeschlossen.

Der Grund dafür: Sie ist zwar in Japan geboren und aufgewachsen, allerdings ist nur ihre Mutter japanisch. Ihr Vater ist Afro-Amerikaner. Miss Japan heißt Ariana Miyamoto, ist 20 Jahre alt und fühlt sich als Japanerin und wurde offiziell von der Jury zur Miss Japan gekürt. Hat somit das Recht, bei der Miss-Universe-Wahl, die im Januar stattfindet, teilzunehmen. Aber anscheinend reicht das nicht.

Dem Immobilien-Mogul Donald Trump gehört die Miss-Universe-Organisation und erklärte die Entscheidung folgendermaßen: "Das Ziel ist es, eine Schönheit auszuwählen, die ihr Land in vollem Umfang repräsentiert. Wenn die Teilnehmerländer alle mit Halb-und-Halb-Kandidatinnen antreten, dann entspricht das nicht den Idealen von Miss Universe".

Rassismus-Vorwürfe stritt Trump mit folgendem Satz ab: "Hier geht es nicht um Rassismus, sondern darum, die Vielfalt in unserem Universum zu feiern, aber eben die Vielfalt in ihrer reinen Form." In ihrer Reinform? Keine Halb-und-Halb-Kandidatinnen? Mit solchen Wörter Rassismus-Vorwürfe abstreiten zu wollen, ist wohl eher ein Schuss nach hinten.

Schon in der Vergangenheit sorgte die Miss-Universe-Wahlen immer wieder für Schlagzeilen. Mal gab es einen riesen Shitstorm, mal verschwand eine Kandidatin einfach oder Miss USA blamierte sich völlig, weil sie noch nicht mal die Hauptstadt ihres Landes wusste. Es scheint nicht alles nur Weltfrieden in der Welt der Misses zu sein.

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