Ging mit drei Awards nach Hause: US-Star Taylor Swift.

MTV EMA 2012: Taylor Swift räumt ab

11.11.2012 > 00:00

© Getty Images

Abräumer der MTV EMA 2012 in Frankfurt war Taylor Swift (22), die nicht nur drei Auszeichnungen - Best Female, Best Live Act und Best Look - erhielt, sondern die Show auch mit einem fulminanten Auftritt beendete.

Die "We Are Never Ever Getting Back Together"-Sängerin zeigte sich vor allem vom "Best Look"-Award angetan, da sie laut eigener Aussage oft an sich zweifle.

Rund 8000 Zuschauer feierten die Musikshow in der Frankfurter Festhalle. Weltweit sollen bis zu 700 Millionen Menschen die MTV Europe Music Awards 2012 an den Fernsehbildschirmen verfolgt haben.

So richtig rund war die Show, die mit reichlich Pyrotechnik und Akrobaten gespickt war, jedoch nicht. Moderatorin Heidi Klum (39) machte ihre Sache zwar gut, konnte aber nicht über den unkreativ wirkenden Ablauf hinwegtrösten. Gleich zu Beginn folgten drei Auftritte nacheinander. Bis der erste Preis des Abends verliehen wurde, vergingen so rund 25 Minuten.

Und auch die Presenter der jeweiligen Kategorien, unter anderem Kim Kardashian (32) oder Lana Del Rey (26), blieben eher blass.

David Hasselhoff (60), der international wohl auf ewig als Liebling der Deutschen gelten wird, muss so begeistert von seiner Einladung gewesen sein, dass er jeden noch so dämlichen Klamauk mitmachte.

Überraschend waren einige Reaktionen des Publikums. So wurde Justin Biebers (18) Gewinn des "Best Male"-Awards beispielsweise mit Buhrufen quittiert. Seine für PR-Zwecke inszenierte "Erpressung" scheint ihm mehr Sympathien gekostet zu haben, als angenommen. Das Frankfurter Publikum hätte sich, glaubt man dem Beifall und den Jubelschreien, deutlich mehr über einen Sieg von Kanye West (35) in dieser Kategorie gefreut.

Die großartigen Auftritte von Alicia Keys (31), No Doubt und Taylor Swift konnten die Hänger vielleicht nicht vergessen machen, aber zumindest ausgleichen. Am frenetischsten wurde Psy (34) gefeiert, der mit seinem Gangnam Style wirklich jeden in der Festhalle zum Zappeln brachte. Dass der Preis für das beste Video an den Südkoreaner ging, war dann nur noch Formsache.

Die MTV EMA 2012 werden vermutlich nicht als die herausragendste Show ihrer Art im Gedächtnis bleiben. Unterhaltsam waren sie aber in jedem Fall. Und darüber hinaus brachten sie folgende Erkenntnis: Heidi Klum ist auf Englisch tatsächlich eine bessere Moderatorin.

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